PJ-Tertial Dermatologie in Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Luebeck (12/2019 bis 3/2020)

Station(en)
10, 12
Einsatzbereiche
OP, Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Heidelberg
Kommentar
Wer Dermatologie machen möchte und das Fach aus unterschiedlichsten Perspektiven kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Ich bin für dieses Wahltertial extra nach Lübeck gereist und kann im Nachhinein sagen, dass sich diese Entscheidung total gelohnt hat. Zusammen mit Campus Kiel ist Campus Lübeck Teil des UKSH, welches eines der größten Unikliniken in Deutschland ist. Zentrum für bullöse Autoimmundermatosen, Hautkrebszentrum, Venenkompetenzzentrum, Exzellenzzentrum Entzündungsmedizin (CCIM), Allergologie, kurz gesagt, Lübeck bietet sehr viel an, was Dermatologie angeht. Wer mehr über die Klinik wissen möchte, kann sich die Ausgabe 01/02 vom Februar 2020 der Zeitschrift „Aktuelle Dermatologie“ von Thieme angucken, wo es sehr detailliert über die Klinik berichtet wird. Die Stationen (10, 12) sind in Teams unterteilt und man rotiert ins OP-Team, Onko-Team und Autoimmun-Team. Außerdem rotiert man in die Ambulanz und hat die Möglichkeit in die verschiedensten Sprechstunden, inkl. CCIM und Allergologie (separates Gebäude), zu gehen. So sieht man tatsächlich alle Aspekte des Faches. Außerdem bietet die Klinik ein sehr breites Spektrum an Fortbildungen an. Montags wissenschaftliche Vorträge, mittwochs klinisch-/histologisches Seminar (eine Woche Klinik, eine Woche Histopatho am Mikroskop) sowie anschließend klinische Vorträge mit meist externen Rednern. Jeden Tag mittags gibt es die Mittagsvisite mit interessanten Fällen aus der Ambulanz. Zusätzlich kann man an Tumorkonferenzen und CCIM-Konferenzen (interdisziplinär mit den Rheumatologen) teilnehmen. Nicht zuletzt kann man zu den Hauptvorlesungen der Dermatologie hingehen, die dienstags und donnerstags stattfinden. Die PJler haben in der Regel den Freitag als Studientag. Weiterhin organisiert Lübeck regelmäßig Tagungen an den Wochenenden, an denen die PJler selbstverständlich auch teilnehmen können.

Der Tag beginnt mit der Visite. Dann erfolgen die Aufnahmen, die schon relativ viel sind. Dadurch ist man bis zum Mittagessen damit beschäftigt. Die morgendlichen Blutentnahmen werden von der Pflege durchgeführt. Nur die Blutentnahme bei der Aufnahme wird von einem selber durchgeführt, dadurch kann man sich eher auf das medizinische konzentrieren. Die Pflegekräfte waren übrigens den PJlern gegenüber sehr freundlich. Wenn man möchte, kann man die aufgenommenen Patienten größtenteils selber betreuen und dem Oberarzt vorstellen. Außer den täglichen Oberarztvorstellungen am Nachmittag, kann man die Patienten auch im Rahmen der Oberarztvisite und Chefvisite vorstellen. Dabei wird man natürlich von den Assistenzärzten unterstützt. Die Assistenzärzte waren alle sehr nett. Man geht jeden Mittag gemeinsam essen. Während des ganzen Tertials hatte ich das Gefühl ein Teil des Teams zu sein, was einen sehr motiviert. Bei der Organisation war das Studierendensekretariat sehr unterstützend. Außerdem bekommt man einen erfahrenen Assistenzarzt als Mentor zugewiesen, der bei Fragen weiterhilft und einem mit Rat und Tat zur Seite steht.

Insgesamt war ich mit meinem Tertial sehr zufrieden. Ich konnte sehr viel sehen, lernen und selber durchführen. Das war mit Abstand mein lehrreichstes Tertial!
Bewerbung
Online-Anmeldung für externe Bewerber auf der PJ-Seite der UzL
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Repetitorien
Tätigkeiten
Poliklinik
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Braunülen legen
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1