PJ-Tertial Anästhesiologie in Klinikum Traunstein (1/2019 bis 3/2019)

Station(en)
OP
Heimatuni
Wien
Kommentar
Das Klinikum Traunstein war mir bereits durch eine frühere Famulatur in einem anderen Fachgebiet bekannt. Da mir das Haus aufgrund der allgemein guten Stimmung, der Organisation und der Lage gefallen hat, habe ich mich auch im PJ dafür entschieden.

Bezogen auf das PJ war auch dort die Organisation von der Bewerbung bis zum Ende super, was sicherlich auch an der sehr hilfsbereiten Sekretärin liegt.

Die Lehre hat in der Abteilung dank des engagierten Chefs einen hohen Stellenwert. Es finden 2x pro Woche 45-60 minütige Fortbildungen in der Anästhesie statt, welche nie ausgefallen sind. Die Themen, wie beispielsweise TIVA, Muskelrelaxantien, Kinderanästhesie, Notfallmedizin, sind PJ gerecht aufbereitet und sehr relevant. Zudem kann man eigentlich immer an den Fortbildungen der anderen Fächer teilnehmen, welche leider nicht immer zuverlässig stattfinden.

Am Tag zuvor wurde man bereits einem OP-Saal/ AnästhesistInnen zugeteilt, was es möglich machte sich auf die speziellen OPs noch einmal vorzubereiten/einzulesen. Die Stimmung im OP war meist gut und man durfte je nach Können unter dem wachsamen Auge der zuständigen Person ziemlich viel selbst machen. Tätigkeiten umfassten Maskenbeatmung, Intubieren, Larynxmaske einlegen, Beatmungsmaschine einstellen, Blutgasanalyse, periphere venöse und arterielle Zugänge legen, ZVK mit Assistenz, Durchführen der Narkose (incl. Protokoll). Die meisten ÄrzteInnen waren sehr motiviert einem praktisch oder theoretisch während der OP etwas beizubringen.

Wenn man länger als 2 Monate an der Abteilung ist, ist zudem eine Rotation auf die Intensivstation vorgesehen.
Zudem war es unter Absprache mit den anderen PJlern und den zuständigen Notärzten auch möglich beim NEF mitzufahren.

Mittagessen kann man sich entweder in der Kantine holen, was ich nicht sonderlich gut fand, oder man bringt selbst etwas mit. Zudem gibt es auch einen Bäcker in der Kantine auf den man ausweichen kann.

Zum Wohnheim kann ich leider wenig sagen, da ich nicht dort gewohnt habe. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass die PJler zufrieden waren und auch untereinander sehr gut vernetzt waren. Selbst als Externer konnte man sich aber gut integrieren und zusammen Unternehmungen machen (Essen gehen, Skitouren, Skifahren, Volleyball).

Alles in allem kann ich das Tertial in der Anästhesie sehr empfehlen.
Bewerbung
Unkomplizierte Bewerbung über das zuständige Sekretariat über 1 Jahr vor dem Einstiegsdatum (Nicht LMUler)
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Patientenvorstellung
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Bildgebung
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Braunülen legen
Eigene Patienten betreuen
Untersuchungen anmelden
Punktionen
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
400

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1