PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Klinikum Dortmund (9/2019 bis 11/2019)

Station(en)
Dortmund Nord und Mitte
Einsatzbereiche
OP, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Witten/Herdecke
Kommentar
In Dortmund ist es so, dass man bei 16 Wochen jeweils 8 Wochen in Nord (Unfallchirurgie) und 8 Wochen in Mitte (Viszeralchirurgie) ist. Wenn man das Tertial splittet, dementsprechend jeweils 4 Wochen. Die ersten 4 Wochen in Nord waren ein interessanter Einblick in das Wesen der Unfallchirurgie. Der Fokus liegt darauf, dass die Pjler auf allen drei Stationen ALLE Blutabnahmen machen (pro Station an manchen Tagen bis zu 20), Zugänge legen und im OP bereit stehen, Extremitäten zu halten. Es ist durchaus möglich, sich von diesen Aufgaben freizumachen, jedoch mit Diskussion verbunden.
Ich war viel in der Ambulanz und durfte dort nähen und Patienten aufnehmen. Super cool sind die Dienste, da gehts richtig ab und man darf viel machen. Insgesamt eine sehr lehrreiche Zeit, die meisten im Team sind auch nett, jedoch hätte ich mir weniger Diskussion und mehr Freiheit was die OP-Wahl anbelangt gewünscht. Zweimal im Jahr wird dort ein Osteosynthesekurs angeboten, das macht Spaß und man darf mal selber schrauben und bohren. Insgesamt kann ich zu der Unfallchirurgie in Nord sagen: Eine interessante Zeit, die meisten geben sich viel Mühe, aber das Ansehen als Pjler könnte besser sein.
Zu den vier Wochen in Mitte: Das Team ist ein Traum, alle sind super nett und kompetent, es findet überall Lehre statt, man wird integriert, kann sich bei den OPs (täglich 3-4 OP Säle) relativ frei einteilen, solange man bei den großen OPs auch mithilft. Die Blutabnahmen sind machbar und die AÄ nehmen mit Blut ab, sehr cool!
Bei kleinen Eingriffen oder wenn man 1. Assistent am Tisch ist, darf man viel unter Anleitung selber machen und ich durfte eigentlich immer nähen/tackern und auch die sc. Nähte manchmal selber machen. Auch ein großes Plus: die Kaffeemaschine mit sau leckerem Espresso im Arztzimmer!! außerdem: es darf im OP gelacht werden und die Stimmung ist idR sehr gut, auch die OP Pflege ist sau nett und sehr bemüht.
Wenn ich in Dortmund bleiben würde, könnte ich mir vorstellen, hier anzufangen.
Bewerbung
Über das Pj-Portal der Uni Münster,
man muss wissen, dass die Uni Münster die Fehltage, Feiertage und Dienstfrei nicht bezahlt (warum auch immer) und man daher meistens nicht auf 400 € pro Monat kommt.
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Repetitorien
EKG
Tätigkeiten
Chirurgische Wundversorgung
EKGs
Untersuchungen anmelden
Braunülen legen
Notaufnahme
Mitoperieren
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
400,00

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 1.60