PJ-Tertial Innere in Landesklinikum Tulln (8/2018 bis 11/2018)

Station(en)
Innere Medizin, Station 1-3
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik
Heimatuni
Wien
Kommentar
Meine Zeit auf der Abteilung für Innere Medizin war vom ersten Tag an sehr gut organisiert. Ich werde nun die Sandwich-Technik nutzen, um die Abteilung in Tulln zu bewerten.
+ Die Lernkurve war enorm. Ich befinde mich derzeit selbst in Basisausbildung und bin sehr dankbar, dass ich in Tulln perfekt auf den ersten Nachtdienst vorbereitet wurde. Es erscheint zunächst mühsam, dass man Zugänge stechen, arterielle BGAs, Blutabnahmen erledigen muss, aber man bekam, wenn notwendig, immer Unterstützung durch einen Turnusarzt, was aber bald nicht mehr notwendig war.
- Freizeit? Naja...Man wird auch am Wochenende für Beidienste eingesetzt.
+Wenn man sich nach einigen Wochen gut bewährt hat, durfte man schon mal mit dem OA Pleura und Aszites punktieren. Beim Bülau und ZVK-Legen durfte ich mithelfen (Schnittführung, Vortasten, Nähen..danke Loppi!), aber nicht selbst machen
- Die ein oder andere Persönlichkeit (OA, AssDr., DGKS) gibt es überall...
+Fortbildungen: Mo, Mi, Fr Röntgenbesprechung, in der man Pat. vorstellt, Di Turnusarztfortbildung, Do Interne Fortbildung; was soll ich mehr dazu schreiben?
-Die Innere Medizin befindet sich im alten Gebäude...
+Rotation und Organisation: Zu Beginn erhält man einen Rotationsplan mit Hinweisen bzgl der KPJ-Mappe (Wann DOPS und CEX usw.), an die man sich halten kann, aber nicht muss. Die Gespräche mit dem Mentor/Fachkoordinator (ergo Primar und Oberärzte) fanden immer pünktlich und nach vorgesehenem Schema statt. Vielen Dank, Prof, Frank! Ferner verbringt man nicht 16 Wochen auf einer Station, sondern rotiert auch auf die Intensivstation und Notaufnahme. Sehr lehrreich, da man Patienten selbst aufnehmen durfte und sich ein Behandlungskonzept überlegen konnte. (abhängig von OA, Assi)
-Hoher Arbeitsaufwand und relativ viel Verantwortung: Ein Vormittag allein mit 2 Oberärzten? Briefe schreiben, Zuweisungen tätigen, Blutabnahmen sollten in der Kernarbeitszeit erledigt sein, auch wenn man "nur" KPJ-Student ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wenn man viel Praktisches lernen möchte und man vor einem hohen Arbeitsaufwand nicht zurückschreckt, man in Tulln gut aufgehoben ist . Es gibt 3 Stationen, die unterschiedlich gut geführt sind, aber man rotiert ja weiter...
Bewerbung
zw. 1 Monat und einem Jahr (viele sagen kurzfristig ab)
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Bildgebung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Untersuchungen anmelden
Patienten untersuchen
Punktionen
Patienten aufnehmen
Braunülen legen
Notaufnahme
Rehas anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
650 brutto

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
6
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.47