PJ-Tertial Gynäkologie in Kantonsspital St. Gallen (2/2019 bis 4/2019)

Station(en)
Geburtshilfe, Wochenbett, OP, Ambulanz, Gyn-Station, Reproduktionsklinik
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Innsbruck
Kommentar
Kurz gesagt: ES WAR SUPER! :)

Ich war vier Wochen hier, man bekommt zu Beginn einen fixen Dienstplan in dem die Rotationen schon eingeteilt sind, wir waren glücklicherweise mehrere Unterassistenten, so dass man sich intern alles frei einteilen konnte. Höchste Priorität gilt der OP-Assistenz, wobei man leider selbstständig maximal nähen darf, sie erklären aber gerne und viel, aber da viele Assistenten hier sind, dürfen die ran. Im Wochenbett finden Visiten statt und wir UHU^s (so werden wir genannt) sind für die Austrittsgespräche zuständig. Auf der Geburtenstation ist immer was zu tun: Status, Anamnese, Ultraschall (den man schnell gezeigt bekommt und unter Aufsicht auch selber machen kann), Geburten und alles was dazu gehört. Es gibt auch einige Tage in denen man ins Ambulatorium gehen kann, sehr zu empfehlen, da sieht man klarerweise alles bunt gemischt. Dann gibt's noch die Möglichkeit z.B. in die Brustambulanz zu gehen für ein paar Tage oder auch in die Reproduktionsklinik (aber dafür muss man mind. schon 1 Monat hier Uhu sein). Es gibt noch viele weitere Stationen, wie die Gyn-Normalstation oder die Prä-medi und und, aber das hab ich mir nicht angeschaut. Achja die Notaufnahme darf ich nicht vergessen, in die man auch immer mit kann, nach einigem Zuschauen darf man auch selbst Frauen untersuchen, insofern diese zustimmen.

Morgenrapport findet um 7.30 statt, danach verteilen sich alle irgendwo man hat aber eigentlich immer Zeit für das Mittagessen, die Aerzte rufen sich sogar meist zusammen, damit man zusammen isst. Wir haben übrigens alle ein eigenes Telefon, das ist auch ganz praktisch.

1mal pro Monat haben wir Spätdienst bzw Picketdienst. Das heisst 1 Woche lang kommt man erst um 15.30 Uhr, bleibt bis mindestens 19.30 und wäre für Notfälle bis am nächsten Morgen in Bereitschaft (innerhalb 20min einsatzfähig) - dazu ist es aber nie gekommen. Und in dieser Spätdienstwoche arbeitet man auch Samstag und Sonntag von ca. 7.30 bis 12, aber ich würde seeeeehr empfehlen, dass man diese Tage ausnützt, weil man kann mit dem Ass./OA den ganzen Tag überall hin mit, bekommt mega viel mit, darf viel selbstständig machen und und und !!!

Insgesamt wars einfach super, es ist sehr strukturiert, die Aerzte sind supernett, man wird auch als Mitglied anerkannt, also ich kanns nur empfehlen!

Viel Spass!
Bewerbung
In meinem Fall >1 Jahr im Vorfeld über das Portal , sollte aber auch kurzfristig möglich sein
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Prüfungsvorbereitung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Poliklinik
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Botengänge (Nichtärztl.)
Blut abnehmen
Notaufnahme
Mitoperieren
Punktionen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
ca. 1130 SFR (brutto)
Gebühren in EUR
ca. 370 fürs Zimmer

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.07