PJ-Tertial Innere in Bezirkskrankenhaus St. Johann (10/2018 bis 1/2019)

Station(en)
Station 1, 2 und 3 sowie Ambulanz
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Innsbruck
Kommentar
Beginn um 7.30 Uhr täglich mit der Morgenbesprechung. Jeden Mittwochmorgen gibt es einen Kurzvortrag zu einem klinisch relevanten Thema, auch Studenten sollen während ihrem Aufenthalt einmal etwas vorstellen.
Danach werden von Studenten die ausständigen Blutabnahmen auf Station von der Pflege übernommen oder bei Bedarf wird man auch gebeten Venflons zu legen. Man hat also viel Gelegenheit zum "Üben".
Den Vormittag verbringt man mit Bringen und Holen von Pat. fürs Sono bis Visite gegangen wird. Meißt kann man diese selbst "vorschallen" und dann macht der Assistent oder OA weiter. Je nachdem auf welcher Station man ist, wird auch viel erklärt bzw. versucht das Sonographieren von der Technik her beizubringen. Dann geht man Visite mit, die immer vor dem Mittagessen beendet ist. Je nach OA wird mehr oder weniger währenddessen erklärt.
Mittag essen war immer möglich.
Am Nachmittag kann man, wenn es viele Entlassungen gibt, den ein oder anderen Entlassungsbrief diktieren. Das heißt Diagnosen codieren, Medikamente bei Entlassung prüfen und den Brief über den stationären Aufenthalt sowie das weitere Procedere diktieren. Vorausgesetzt es gibt einen freien PC-Arbeitsplatz. Wenn man als einziger Student auf Station eingeteilt ist, ist dies aber meißt kein Problem. Ansonsten gibt es am Nachmittag auch noch oft einige Sonos (Pleura, Abdomen, Herz).
Als Student kann man sonst immer mal wieder Pat. für Untersuchungen aufklären oder mit Ihnen Reha-Anträge gemeinsam ausfüllen.
Man wird meistens zwischen 15.00 und 16.00 Uhr nach hause geschickt. Am Freitag kam es auch vor, dass ich schon ab 14.00 frei hatte. Wenn viel los war oder es interessantes gab, war man aber auch mal länger als 16.00 Uhr im Haus.
Man hat fast immer die Möglichkeit auch mal in die interne Notaufnahme zu schauen, wenn auf Station mal nicht so viel passiert.

Studientage gibt es keine. Mittwoch nachmittags gibt es meistens fächerübergreifende Fortbildungen für Basisärzte und Assistenten. Auch Studenten sind hier willkommen.

Das Team ist sehr nett und viele der jüngeren ärztlichen Kollegen versuchen einem klinisches Wissen und einige Tipps weiterzugeben. Auch das Verhältnis zur Pflege war sehr freundschaftlich. Man wird so gut es eben geht in die täglichen Abläufe integriert. Die Größe des Hauses ermöglicht es einem sich relativ schnell zurecht zu finden und den größeren Teil des Personals kennen zu lernen.

Unterkunft, Bettwäsche und Handtücher wurden gestellt. Das KPJ-Haus ist direkt neben dem Krankenhaus. Während der Op-Assistenz-Dienste kann man hier also in seinem eigenen Zimmer schlafen.
Essen 3x/Tag ebenfalls gestellt. Wer keine großen Ansprüche hat, wird mit dem Essen gut zurecht kommen. Die Gemeinschaftsküche im KPJ-Haus bietet gerade das Nötigste. Wer selber viel kochen möchte, kommt da schnell an seine Grenzen.
Im KPJ-Haus gibt es WLAN kostenfrei, zwar nicht das schnellste aber ausreichend.
Im Personalhaus nebenan besteht die Möglichkeit an einer Münzwaschmaschine Wäsche zu waschen. Ein Trockenständer ist im KPJ-Haus.
Begrenzt Parkmöglichkeiten (kostenfrei) im Freien vor dem KPJ-Haus stehen zur Verfügung.

Zusammen mit der Aufwandsentschädigung ergibt sich insgesamt ein gut organisierter KPJ-Abschnitt, wo man sich vor Ort nicht mehr um viel kümmern muss.
Die Berge so nah ergeben sich im Sommer viele gute Mountainbike-Touren in nächster nähe und im Winter natürlich das Ski fahren. Empfehlenswert!
Bewerbung
Per Email etwa 18 Monate im Vorhinein.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Unterkunft gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
299,00
Gebühren in EUR
300€ Kaution, die nach Beendigung wieder ausgezahlt wird

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
2

Durchschnitt 1.93