PJ-Tertial Gynäkologie in Klinikum Friedrichshafen (7/2018 bis 9/2018)

Station(en)
Wochenstation, Gynäkolog. Station, Kreissaal
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit der Morgenbesprechung. Anschließend geht man entweder mit in den OP (es wird jeden Tag operiert, außer am Donnerstag, wo ein niedergelassener Gynäkologie operiert, dieser braucht jedoch auch oft eine Assistenz), oder man verteilt sich auf die Stationen. Wer von den Ärzten wohin geht wird erst morgens bei der Frühbesprechung ausgemacht. Man selbst durfte eigenltich dahin gehen, wo man gerade wollte, allerdings wurde im OP sehr oft wegen des Personalmangels eine Assistenz gebraucht. Dies hatte den Vorteil, dass man meist 1. Assistenz machen durte. Meist durfte man auch zunähen und hat so die Subkutan- und die Intrakutannaht gut üben können.
Ich war zu einer Zeit in Friedrichshafen, wo 3 Leute in Mutterschutz waren und 2 Assistenzärzte neu eingelernt werden mussten. Deshalb ging es sehr chaotisch zu und die allgemeine Stimmung im Team war nicht besonders gut. Die Assistenzärzte der Gyn haben leider keine regelmäßigen Fortbildungen und die meisten sind nicht gerade glücklich mit ihrer Ausbildung dort. Zu den PJlern waren jedoch alle sehr freundlich.
Wegen der Personalknappheit kam es auch manchmal vor, dass man ganz alleine auf der Wochenstation war. Man visitierte die Wöchnerinnen alleine und schrieb ihre Entlassbriefe, die sich sehr einfach gestalten, weil man eigentlich nur in dem Computerprogramm diverse Sachen ankreuzen musste. Dennoch fand ich es nicht gut, dass man die PJler alleine zur Visite schickte.
Die Hebammen im Kreissaal waren großteils sehr freundlich und wenn man gerade vor Ort war, durfte man auch immer zu den Geburten mit rein, was ich super fand :). In Friedrichshafen sind bei jeder Geburt sowohl eine Hebamme, als auch ein Arzt anwesend. Leider hatte man nie die Gelegenheit eine Epi zu nähen, aber man durfte natürlich zuschauen. War man im Kreissaal, hat man meist die Zugänge bei den Schwangeren gelegt.
Leider hab ich in den 2 Monaten, die ich dort war nur 2 mal eine gynäkologische Untersuchung machen dürfen, das fand ich sehr schade. Schwangerschaftsultraschall durfte man je nach Arzt manchmal üben.
In den Zentralen Patientenaufnahme konnte man eignständig Anamnese machen und holte dann für die OP-Aufklärung und die Untersuchung einen Arzt dazu.


Von Mo-Do hatte man jeden Tag min 1 Stunde Unterricht in diversen Fächern. Deser war meist sehr gut und das ist auch definitiv eine der besten Sachen vom PJ in Friedrichshafen. Generell herrschte unter den Pjlern eine sehr gute Stimmung und wir haben auch des Öfteren nach Feierabend was zusammen gemacht.

Ich selbst fand das PJ in Friedrichshafen weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es war insgesamt ok. Ich glaube aber auch, dass ich zu einer relativ turbulenten Zeit da war und das ganze Team wegen der zusätzlichen Arbeitsbelastung nicht super motiviert war, mir viel beizubringen.
Unterricht
Häufiger als 5x / Woche
Inhalte
Bildgebung
EKG
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Mitoperieren
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
300

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
3
Unterricht
1
Betreuung
3
Freizeit
1
Lehre auf Station
3
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.27