PJ-Tertial Gynäkologie in Universitaetsklinikum Koeln (2/2018 bis 6/2018)

Station(en)
Stat. 1, 4, 5; Kreißsaal, Poliklinik, Reproduktionsmedizin
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich hatte eine wirklich tolle Zeit als PJler/in in der Frauenklinik Köln!
Das ganze Team hat einen sehr freundlich aufgenommen und ich habe mich zu jeder Zeit in das Team integriert gefühlt.
Als PJler durften wir selbstständig eine Einteilung vornehmen, in welchem Bereich der Frauenklinik wir wann und wie lange tätig sein möchten. So konnte jeder jeden Bereich kennen lernen, falls wir aber einen bestimmten Bereich kürzer oder länger kennen lernen wollten, so war das ohne Probleme möglich.
Der Studientag konnte jede Woche frei gewählt werden. Zudem war es möglich Dienste mitzumachen.
Das gesamte Team war zu jeder Zeit sehr interessiert daran einem etwas zu zeigen. Im Kreißsaal wurde einem zum Beispiel Schritt für Schritt das Schallen gezeigt, sodass man nach wenigen Tagen selbstständig vorschallen darf und Patientinnen anschliessend vorstellt und dann gemeinsam mit dem zuständigen Arzt bespricht.
Auch die Zusammenarbeit mit den Hebammen, welche alle sehr nett sind, klappte problemlos. Gerne darf man bei allen Geburten dabei sein, wenn man sich zuvor bei den Patientinnen (und deren Partner) vorgestellt hat, und das für diese in Ordnung ist. (Teilweise wurden die Patientinnen auch daran erinnert, dass man in einem Uniklinikum ist und Lehre in einer Uniklinik sehr wichtig ist!)
Bei Sectios darf man ebenfalls zu jeder Zeit dabei sein, wenn man möchte, und auch nähen, sowie konstruktiv mitarbeiten.
Gerade in den Diensten, kann man sehr viel lernen und darf sehr viel selbstständig machen.

Natürlich gehört auch Blutabnehmen und Viggos-Legen zu den Aufgaben von uns Pjlern in der Frauenklinik, das hält sich aber wirklich in Grenzen, und alle sind dankbar, wenn man es macht.
Auch im OP wird einem viel gezeigt und erklärt und man steht nicht nur als "Hakenhalter" daneben. Pjler haben Pieper, es ist also egal, wo man eingeteilt ist, in den OP wird jeder bei Bedarf abgerufen.

Auf Station bekommt man die Möglichkeit Patientinnen auch größtenteils selbstständig zu betreuen.

In der Poliklinik darf man auch zu jeder Zeit dabei sein und bekommt viel gezeigt und erklärt.

Um 7:45 Uhr ist jeden Morgen Frühbesprechung und um 15:30 Uhr Nachmittagsbesprechung, die regulären Arbeitszeiten sind von 7:45 Uhr bis 16:45 Uhr, der Dienst beginnt regulär um 14 Uhr, aber je nach Absprache mit dem jeweiligen Arzt auch später.
PJ-Unterricht wird fachübergreifend 1x/Woche für alle PJler der Uniklinik Köln Donnerstags angeboten.
Zudem werden klinikinterne Fortbildungen für das Klinikteam angeboten und man kann an dem interdisziplinären Tumorboard, sowie dem Perinatalboard teilnehmen.

Ein PJ-Tertial in der Frauenklinik der Uniklinik Köln kann ich nach meiner Erfahrung nur weiterempfehlen. Es war eine tolle und lehrreiche Zeit.
Das gesamte Team - Hebammen, Pflegepersonal, Assistenzärzte, Oberärzte, als auch der Chefarzt Hr. Prof. Dr. Mallmann - hat sich zu jeder Zeit sehr bemüht.

Bewerbung
regulär über das Dekanat
Unterricht
1x / Woche
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Mitoperieren
Patienten untersuchen
Punktionen
Poliklinik
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
2
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.20