PJ-Tertial Gynäkologie in Frauenklinik vom Roten Kreuz (3/2018 bis 6/2018)

Station(en)
Geburtshilfe und operative Gynäkologie
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, OP
Heimatuni
Koeln
Kommentar
Insgesamt hatte ich ein super Tertial! In der Gynäkologie war man fest als OP-Assistenz eingeplant, man sprang oft von einer OP zur nächsten, muss man mögen, mir hat das wirklich Spaß gemacht. Man durfte nach einiger Zeit auch die Haut nähen (egal ob BauchOP oder BrustOP) und hin und wieder subkutane Nähte machen. Unter der OP war man natürlich viel einfach am Haken halten. Fragen wurden immer nett beantwortet. Bei der Visite ging man kurz mit, dann gings los in den OP, Blut abnehmen hat dann entweder die Stationsärztin für einen erledigt oder man hat es zwischen den OPs erledigt. Die Lehre kam leider vor allem in der Gyn etwas zu kurz, man betreute keine eigenen Patienten, stellte keine Fälle vor - bei Visite wurde man insgesamt nicht mit einbezogen.
In der Geburtshilfe gab es die Möglichkeit Dienste mitzumachen, die man vor allem im Kreissaal verbrachte. Man blieb dann ca von 16 Uhr bis 1 -2 Uhr Uhr nachts. Eine sehr gute Möglichkeit viel zu sehen und zu lernen. Dafür gab es 2 Tage frei. Wenn man beachtet, dass es keine Studientage gibt ist das ganz angenehm. Sonst war man in der Geburtshilfe leider schon viel am Blutabnehmen und Viggos legen, aber wenn man zusammen geholfen hat ging das auch schnell. In der Ambulanz wird man sehr gut miteinbezogen und führt alleine Patientengespräche bei Frauen, die sich zur Geburt anmelden wollen. Ultraschall übt man dabei auch immer mal wieder und man bespricht danach alles mit den Ärzten. Dabei konnte man sehr viel lernen. Auf Station führt man die Abschlussgespräche und kann 2. Assistenz bei Kaiserschnitten machen. Auch hier darf man nähen.
Zu kritisieren ist nur die Lehre. Eigentlich sollte wöchentlich ein PJ-Unterricht stattfinden, der jedoch meistens ausfiel. Und dass es keinen Studientag und Lohn gibt.
Ich muss aber noch betonen, dass die Teams egal ob in der Gyn oder Geburtshilfe wirklich sehr nett waren, man wurde sofort integriert, es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und es wurde sich immer bedankt auch für so Tätigkeiten wie Blutabnehmen und OP-Assistenz. Also ich kann dort ein Tertial definitiv empfehlen!!
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Braunülen legen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Mitoperieren
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.13