PJ-Tertial Chirurgie in Agnes-Karll-Krankenhaus (3/2018 bis 7/2018)

Station(en)
21,23,25
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP
Heimatuni
Hannover
Kommentar
In der Regel ist das Chirurgie-Tertial in 8 Wochen Unfallchirurgie/ Ortho und 8 Wochen Allgemein-/Viszeral-/Gefäßchirurgie gesplittet. Falls (!) ausreichend andere PJler da sind, kann man die Zeiten nach Absprache auch verändern. Dass kaum PJler dort im Haus sind ist der erste Negativpunkt. Vermutlich werden diese alle in die MHH einkassiert, da es vom Hörensagen mehrere Studenten gäbe, die Laatzen in ihrer Liste angeben. Dadurch, dass wenige PJler da sind und meistens nur ein PJler pro Abteilung (1x Unfall und 1x Allgemein) da ist, hat man wenig Auswahlmöglichkeiten, sich Arbeiten "auszusuchen".
Konkret: In der Unfallchirurgie wird fast den ganzen Tag ein PJler durchgehend im OP benötigt. Der Tag sieht dann so aus: Um ca. 7Uhr Eintreffen auf Station und Antibiosen anhängen, evtl. Vigos legen. 7:15- 7:45 zügige Visite, da von 7:45-8:00 Frühbesprechung/Röntgenbesprechung ist. Danach meist OP. Zwischen den OPs Blutabnahme, wenn es möglich ist. Mittagessen hat meist geklappt, aber nicht immer. Wenn man nicht im OP ist, kann man um 13Uhr bei der Indikationsvisite für die Aufnahmen mitlaufen. Um 13:30 ist Röntgenbesprechung. Manchmal klappte es danach in die Notaufnahme zu gehen. Um ca. 15Uhr müssen wieder Antibiosen angehängt werden. Danach kann man meist gehen. Wenn man mal nicht im OP ist vormittags (selten), dann kann man auch in die (Not-)Aufnahme gehen.
Allgemeinchirurgie: Kurz nach 7 auf Station, gleiches wie oben. Früh/Röntgenbesprechung 8-8:15. Danach Blutabnahme, Verbände. Manchmal OP. Manchmal Notaufnahme. Manchmal Aufnahme. In der Allgemeinchirurgie kann man sich mehr frei bewegen, da man weniger im OP gebraucht wird. Teilweise gibt es dann aber auch nichts zu tun und es kann langweilig werden oder man liest sich was durch. 13:30 Besprechung, 15Uhr Antibiosen und dann nach Hause.

Zu beiden Abteilungen: Die Teams sind wirklich sehr nett und das Klima ist auch sehr gut. Im OP braucht man vor nichts Angst haben und kann viele Fragen stellen. Leider hat man gerade in der Unfallchirurgie (wenn man der einzige PJler ist!) wenig Zeit sich irgendetwas außer Hüft-/Knie- und SchulterOPs anzusehen. Im OP kann man Haken halten und am Ende knoten und tackern oder nähen. Die Lernkurve ist mäßig. In der Allgemeinchirurgie ist es etwas besser. Die Lehrbereitschaft und das Ansehen des PJlers ist mittel, auch von den Ärzten, es wird eher wenig erklärt, es sei denn man fragt ständig. Um Unterricht muss man sich sehr sehr stark bemühen und sehr oft nachfragen, damit überhaupt irgendwas zustande kommt. Mittwochs kommt jemand zur Blutentnahme. Manchmal war auch eine Studentin da, um an einem weiteren Tag was abzunehmen.
Das Gehalt soll im ganzen KRH innerhalb der nächsten Wochen auf 650 erhöht werden.

Kurz: Super Team, mäßige Lernkurve (hängt von Anzahl der PJler ab)
Unterricht
Kein Unterricht
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
4
Stimmung Klinik
2
Unterricht
5
Betreuung
3
Freizeit
3
Lehre auf Station
2
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.80