PJ-Tertial Innere in Klinikum Hildesheim (5/2017 bis 9/2017)

Station(en)
C2 (Gastro), B0 (Kardio), Notaufnahme, C4 (Kardio-P)
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Hannover
Kommentar
Mir hat mein Tertial in Hildesheim total gut gefallen. Ich hatte hohe Erwartungen und diese haben sich allesamt erfüllt.

In den 16 Wochen gab es grundlegend eine Rotation, darauf achtet der Chef auch. Man wechselt meist alle 4 Wochen die Station und geht auf jeden Fall mind. 3 Wochen in die Notaufnahme.
Ich konnte mich quasi ab dem ersten Tag auf Station mit einbringen; man bekommt im Verlauf eigene Patienten, die man betreut. Wenn man Lust hat, kann man immer in die Funktionen/Diagnostik gehen: Gastro, Kolo, Endosono, ERCP, Sono, Herzkatheter, Echo, Belastungs-EKG, Schrittmacherauslesungen usw kann man sich immer anschauen. Alle Schwestern dort (in den Funktionen) sind nett und man ist quasi immer willkommen. Selbiges gilt auch für unterschiedliche Visiten: Ich bin, falls genügend Zeit war, auf der C4 z.B. beide Chef-Visiten (Kardio und Gastro), sowie die nicht private Gastrovisite mitgegangen. Man kann von jedem Arzt dort sehr viel lernen. Zu meiner Zeit war allerdings noch Prof. Schmitz Chefarzt der Gastro, welcher inzwischen das Haus gewechselt hat.
Wenn man Interesse zeigt, sind auch die Oberärzte gern bereit, einem Wissen zu vermitteln. Gerade in der Kardiologie gibt es Erklärbären. :)
Die Assistenten waren alle nett und hilfsbereit und gerade die Altassistenten konnten einem sehr viel beibringen und haben mich Punktionen (Aszites, Pleura) durchführen lassen.
Studentenunterricht gibt es von montags bis donnerstags (Mo: Notfall+EKG, Di: Pädiatrie+Anästhesie, Mi: Sono/Nephro im Wechsel, Do: Radio+Chirurgie) und dieser ist meist spannend und abwechselungsreich. Gerade der EKG-Kurs ist wärmstens zu empfehlen, Prof. Tebbenjohanns gibt sich immer sehr viel Mühe. Auch Radio fand ich immer gut!

Zum leidigen Thema Blutentnahmen: Ja, das ist PJler-Aufgabe. Und es sind durchaus mal 30 an einem Montagmorgen. Vielleicht klingt es doof, aber ich fand das insofern schön als dass man über die Patienten nochmal mehr erfahren hat. Man weiß morgens gleich, wie es ihnen geht und kann sich zB auch einfach kurz über deren häusliche Versorgung informieren, sofern noch nicht geschehen.
Und wie bereits in einem Beitrag vorher erwähnt...die Stationsschwestern sind teilweise gewöhnungsbedürftig. Dies lasse ich mal so im Raume stehen.

Fazit: Mein Tertial war wirklich spitze! Ich muss aber sagen, dass ich sehr viel eigenständig gearbeitet hab. Ich habe meinen Computerzugang, sowie mein Telefon intensiv genutzt. Mich hat das Assistententeam ausgesprochen positiv überrascht. Die Stimmung untereinander war gut, jeder war hilfsbereit und man trifft sich zum gemeinsamen Mittagessen.
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
EKG
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
EKGs
Untersuchungen anmelden
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Braunülen legen
Punktionen
Notaufnahme
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Rehas anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
649 (Höchstsatz)
Gebühren in EUR
94 (Mittagessen), freiwillig

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.07