PJ-Tertial Radiologie in Universitaetsspital Basel (9/2017 bis 11/2017)

Station(en)
Befundung
Einsatzbereiche
Diagnostik
Heimatuni
Frankfurt
Kommentar
In der Schweiz ist man als PJler bzw. Unterassistenz ein Teil des Teams. Man bekommt am ersten Tag eine Schulung für das Befundungssystem und arbeitet ab Tag 1 eigenständig mit. Es gibt eine Workstation für UAs mit einer Liste der gelaufenen Untersuchungen und man kann direkt anfangen zu befunden. Anfangs hat man noch nicht viel Erfahrung und kann sich alle Zeit nehmen, die man braucht, auch gerne mit Hilfe von Lehrbüchern bzw Internet. Jeder Befund wird detailliert mit einem Oberarzt besprochen und demensprechend angepasst, die Lernkurve ist steil. Mit der Zeit wird man deutlich schneller, wenn man es sich zutraut kann man auch CTs und MRTs befunden. Patientenkontakt gibt es in der Radio natürlich recht wenig, es sei denn man geht mit ins Sono. Insgesamt gibt es vier Abteilungen, durch die man rotiert: Cardiothorakale, Muskuloskelettale, Abdominelle/Onkologische Diagnostik und Neuroradio. In jeder Abteilung ist man eine Woche und rotiert dann weiter (da die Schweizer UAs meist nur einen Monat da sind und alle Abteilungen gesehen haben sollten, läuft man in der Rotation mit). Hospitationen in der Strahlentherapie/ Nuklearmedizin sind bei Interesse überhaupt kein Problem. Insgesamt sind alle sehr sehr nett, es gibt immer ein offenes Ohr für Fragen. Die Organisation für PJler ist top, alles läuft wie am Schnürchen. Jeden Mittag gibt es für alle Radiologen eine Fortbildung zu verschiedenen Themen (aus dem Bereich Bildgebung), das ist für PJler mal mehr mal weniger interessant. Danach ist Zeit für Mittagessen, welches in Basel wirklich ausgezeichnet ist. Man zahlt etwa 8 CHF für ein Menü, was für deutsche Verhältnisse teuer ist, sich aber lohnt und im Gehalt auch drin ist. Untergebracht war ich im Personalhaus, was fussläufig max. zehn Minuten vom Spital entfernt und gepflegt ist.
Als Fazit kann ich jedem ein Tertial in der Radio in Basel wärmstens weiterempfehlen, auch wenn man nicht zwingend Radiologe werden will! Als motivierter PJler hat man viele Freiheiten im Sinne von Hospitationen in anderen Bereichen und man kann in alle Röntgenrapporte gehen wenn man möchte. Früher gehen ist ab und zu absolut kein Problem und wenn man krank ist bleibt man zuhause und keiner sagt was oder zieht es einem gar von den Urlaubstagen ab. Ich hab mich sehr wohl gefühlt, hab sehr viel gelernt, durfte viel mitarbeiten und würde jederzeit wiederkommen!
Bewerbung
ein knappes Jahr
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
1200 CHF

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13