PJ-Tertial Hämatologie/Onkologie in Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (11/2017 bis 1/2018)

Station(en)
Leukämie Station
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Generell gesehen lässt sich das Innere Tertial am UKE eindeutig empfehlen. Mindestens 4x/Woche gab es Unterricht, der auch meistens gut und lehrreich war. Für das Mittagessen in der Mensa stehen einem täglich 5 Euro zu Verfügung, die grade so reichen. Es wird mindestens 1x rotiert nach 2 Monaten und 1 Woche Notaufnahme ist für jeden eingeplant. Was die ZNA betrifft, hängt es sehr von den jeweiligen Ärzten und einem selber ab, ob man klar kommt oder nicht. An sich kann das aber auch die spannendste Woche sein, in der man viel im Schockraum ist, Patienten komplett selbst aufnimmt und weiter "verarbeitet" und viele verschiedene Fälle sehen kann.
Was die Stationen angeht, ist es sehr davon abhängig, was einen selbst interessiert und noch viel mehr, was für Ärzte dort sind (die natürlich auch immer wieder rotieren...)
Speziell für die Leukämie Station C5A kann man sagen:

pro
- einigermaßen entspannte Arbeitszeiten (8-16 Uhr), wenig "echter" Stress auf Station
- wenn es die Ärzte erlauben, darf man vieles machen: Liquorpunktion, Knochenmarkspunktion, ZVKs legen, Port anstechen
- kaum Blutentnahmen/Braunülen (die meisten Pat. haben ZVKs, vieles übernimmt die Pflege)
- Einblick in Diagnostik und Therapie der Akuten Leukämien

Contra
- der letzte Punkt ist hier genauso aufzuführen: es geht um nichts anderes als die akuten Leukämien, sollte man also nicht gerade in diesem Feld Spezialist werden wollen, ist die Möglichkeit viel zu lernen begrenzt
- oft gab es nicht wirklich was zu tun als PJler, da die Patienten lange liegen (wenig Aufnahmen), vorbekannt sind (nicht besonders "spannend"), wenig bis kaum Untersuchungen durchgeführt werden und eben alles sehr sehr sehr spezifisch anhand von Studien therapiert wird
- es ist eben sehr abhängig von den jeweiligen Ärzten, ob viel erklärt wird oder man mehr "sich selbst überlassen wird"

Zusammenfassend kann ein PJ auf der Station gut sein, muss aber nicht und hängt wirklich extrem von den jeweiligen Ärzten ab.
Bewerbung
Als externe Student*in über das Dekanat (Frau Viemann). Sehr unkompliziert, nur rechtzeitig das Formular ausfüllen und abschicken.
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Patientenvorstellung
Repetitorien
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
EKGs
Punktionen
Blut abnehmen
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Braunülen legen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
3
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
3
Stimmung Klinik
2
Unterricht
1
Betreuung
5
Freizeit
2
Lehre auf Station
3
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.67