PJ-Tertial Gynäkologie in Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Innenstadt (12/2016 bis 3/2017)

Station(en)
OP1, Kreißsaal, Woche, Ambulanz
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station, Notaufnahme, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Das Tertial war super, da allererstens das Klima im Team sehr gut ist, man fühlt sich sofort wohl und geht morgens gern ins Krankenhaus. Die Organisation ist hervorragend! Trotz vieler PJler (9 in meinem Tertial) wurden wir sehr gut verteilt und konnten gerecht rotieren. Durch die hohe Anzahl an PJlern war es auch sehr gut möglich Nachtdienste mitzumachen, wo man einiges gelernt hat und die Assistenzärzte haben uns allsamt motiviert möglichst viele mitzuerleben. Dadurch konnte die PJler Situation entzerrt werden. PJler sind sehr angesehen und werden gerne ins Team aufgenommen, sofern man sich interessiert zeigt und auch ein bisschen anstrengt. Das insgesamt junge Team ist sehr motivierend und freut sich, den Studenten einiges zu zeigen und beizubringen. Wir hatten jede Freiheit, uns anzuschauen, was wir wollten! Geburtshilfe ist ein absoluter Selbstläufer, da ist man als PJler wirklich Add- on und muss seinen Platz finden, aber auch dort wird man sehr nett angenommen und durchläuft die komplette Vor- und Nachsorge sowie Kreißsaal mit Sectio. Hebammen sind insgesamt freundlich. Geburtsbegeleitung vor allem nachts möglich oder wenn man sich der werdenden Mutter idealerweise bei Kreißsaal-Einzug vorstellt.
Desweiteren Rotation in Ambulanz mit Möglichkeit zum Voruntersuchen und anschließenden Patietenvorstellen. Interessante Ausflüge in Reproduktionsmedizin, Onko, Spezialsprechstunden und natürlich OP- Assistenz und Stationsarbeit.
Wir wurden nicht zu bestimmten Arbeiten "verdonnert", die Station läuft quasi von selbst. Aber natürlich wird es gern gesehen, wenn man von selbst Briefe schreibt etc., was wirklich eine große Entlastung der Assistenzärzte ist, die aber nie darauf bestanden haben! Im Gegenteil: Wenn Seminare ausfallen mussten hat sich immer jemand gefunden, der uns gerne etwas über CTG, Hormone, Geburtsmechanik, Notfälle etc. erzählen wollte. Darüber hinaus haben alle darauf geachtet, dass wir Mittagspause hatten und wenn es ruhig war, auch mal früher gehen durften.
Wie immer im PJ also ein Geben und Nehmen. Es ist sehr harmonisch und lehrreich in der Maistraße, hoffentlich bleibt das so!:)
Bewerbung
Im Rahmen der Bewerbungsfristen der innerdeutschen PJ-Mobilität
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
EKGs
Patienten untersuchen
Chirurgische Wundversorgung
Punktionen
Mitoperieren
Patienten aufnehmen
Blut abnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Poliklinik
Eigene Patienten betreuen
Braunülen legen
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.20