PJ-Tertial Gynäkologie in Universitaetsklinikum Erlangen (11/2016 bis 3/2017)

Station(en)
operativ, onkologisch, Ambulanz, Spezialsprechstunden (Endokrinologie, Endometriose, Kindergynäkologie, Transsexuelle), komplementäre Mammadiagnostik (Ultraschall und Mammografie)
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Diagnostik
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Die Klinik ist sehr gut organisiert (fester Rotationsplan, Ansprechpartner, feststehende Themen des PJ Unterrichts, PJ-Telefon, eigene Umkleide und Spind, 10€ Essensgutschein/ Tag für die Palmeria=Kantine). Frau Haner (Studentensekretärin) ist sehr bemüht alle Wünsche bezüglich der Rotationseinsätze zu erfüllen, auch Extrawünsche wie Wochenenddienst oder kurzfristig Urlaub nehmen, ermöglicht sie einem. Fehltage werden allerdings immer notiert.
Es ist so festgelegt, dass man 4 Wochen im Kreißsaal ist, 6 Wochen auf den operativen Stationen (privat und allgemein), 2 Wochen Endokrinologie, 2 Wochen Ambulanz, eine Woche Onkologie und eine Woche im Mammasono/Mammografie. Aber es ist möglich z.B. sich mehr Zeit in einer der Rotationen zu wünschen, dann bekommt man dort 1-2 Wochen mehr.
Arbeitstag meist 7.30 Uhr - 16.30Uhr, außer Freitag, da ist 14.30 Uhr Schluss und an den Tagen mit PJ Unterricht ist 16 Uhr Feierabend. Die Pausenzeiten liegen zwischen 30min und einer Stunde.
Wochenenddienste sind grundsätzlich nach Rücksprache auf den Stationen und im Kreißsaal möglich. Im Kreißsaal macht man überwiegend Spätdienst (15Uhr-23Uhr), Nachtdienst wird auch angeboten.
Praktisch kann man nicht besonders viel tun und ist sehr davon abhängig mit wem man zusammenarbeitet, außer in der Poliklinik und Endokrinologie, wo man recht sicher Spekulumeinstellungen und Gyn-Schall machen darf.
Wenn man auf den operativen Stationen ist, so ist man viel im OP, aber nicht zwangsläufig jeden Tag, dort ist man aber überwiegend Haken/Manipulatorhalter. Wundverschluss und ähnliches darf man nur selten machen. Auf Station schreibt man überwiegend Arztbriefe, nimmt Blut ab etc. Auf der allgemeinen kann man noch die Nierensonos selbtständig durchführen.
Mittwochs ist immer Tumorkonferenz (15Uhr häufig bis 17.30 Uhr), an der man teilnehmen sollte, wenn man auf den operativen Stationen ist, dort kann man auch selbst Patienten vorstellen.
Zusätzlich zum PJ-Unterricht (2x/ Woche) gibt es noch eine Montagsfortbildung mit unterschiedlichen Themen, die man freiwillig besuchen kann.
Die Stimmung unter den Assistenzärzten ist sehr gut, sie sind sehr freundlich und erklären einem viel, wenn es die Zeit zulässt, was nicht so häufig der Fall ist. Auch die Oberärzte sind bemüht einem was beizubringen und ebenfalls sehr freundlich. Von dem Chefarzt muss sich jeder selbst ein Bild machen, die einen kommen mit ihm klar, die anderen finden ihn unsympathisch. Die Assistenzärzte fürchten ihn gar. Besonders viel Berührungspunkte hat man aber letztlich nicht mit ihm.
Zusätzlich wird vor dem mündlichen Examen nochmal für alle PJler ein mehrtägiger Examensvorbereitungskurs angeboten.
Bewerbung
Über die PJ-Plattform (zumindest hier in Erlangen)
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Prüfungsvorbereitung
Fallbesprechung
Repetitorien
Tätigkeiten
Poliklinik
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Mitoperieren
Briefe schreiben
Botengänge (Nichtärztl.)
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
4
PJler-Ansehen
4
Stimmung Klinik
3
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
3
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.60