PJ-Tertial Innere in Kaiser-Franz-Joseph-Spital Wien (11/2016 bis 3/2017)

Station(en)
D27
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Wien
Kommentar
Ich war insgesamt mit meinem PJ auf der 1. Med. Abt. sehr zufrieden. Wenn man 16 Wochen bleibt besteht die Möglichkeit neben der Station auch noch auf einige andere Bereiche der Abteilung zu rotieren, dazu zählen die Intensivstation, die Endoskopie, die (Diabetes-)Ambulanz und die Dialysestation mit Nephroambulanz. Wie lange und auf wie viele dieser Bereiche man rotiert war bei jedem von uns etwas unterschiedlich, in meinem Fall bin ich aber überall einmal gewesen.

Die meiste Zeit war man natürlich auf einer von drei Stationen eingeteilt. Der Stationsalltag bestand zum einen aus Aufnahmen, die jedoch -wie ich glaube im Vergleich zu anderen Erzählungen- einen eher geringen Anteil ausgemacht haben, da viele Aufnahmen auch erst am Nachmittag kamen. Zum anderen ist man bei der Visite mitgegangen und hat währenddessen oder danach allfälliges getan wie Zuweisungen schreiben, Reverse ausfüllen und Briefe schreiben. Auf meiner Station war das Arbeitsklima perfekt, vom Kontakt zur Pflege, über die Sekretärin (die ein besonderes Lob verdient) bis zu den Turnus-, Assisstenzärzten und der Oberärztin waren alle freundlich, hilfsbereit und haben einem immer jede Frage beantwortet. Man wurde wie ein Turnusarzt ins Team integriert, aber dabei niemals alleine gelassen.

Zu den zeitlichen Abläufen ist zu sagen: Der Tag hat pünktlich um 8 mit der Morgenbesprechung begonnen, am Mittwoch ist um 12 Röntgenbesprechung, am Donnerstag und manchmal am Dienstag um 12:30 (oder 13:00) Fortbildung und insgesamt geht die Arbeitszeit bis 14:00. Auf den Stationen kann es auch vorkommen, dass man etwas länger bleibt, in allen anderen Bereichen ist mit man immer pünktlich oder teilweise auch früher weg gekommen. Urlaubs- und Fehltage hat man sich mit den Stationsärzten ausgemacht, war aber sehr flexibel und meistens kein Problem.

Insgesamt kann ich die 1. Med. Abt. sehr empfehlen, man bekommt ein breites Spektrum der Inneren Medizin zu sehen, wird gut ins Team integriert und hat ein tolles Arbeitsklima.
Bewerbung
Per Telefon/Email an OÄ Dr. Berger ca 1 Jahr im voraus
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Untersuchungen anmelden
Röntgenbesprechung
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
EKGs
Patienten aufnehmen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
550

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2