PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Sana Klinikum Gerresheim (11/2016 bis 3/2017)

Station(en)
Allgemeinchirugie, Unfallchirugie, Gefäßchirugie, Thoraxchirugie Rotation
Einsatzbereiche
OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Duesseldorf
Kommentar
Zuerst möchte ich sagen, dass sich seid 2010 wohl viel verändert hat, da ich den vorherigen Bericht in keinster Weise erlebt habe und nachvollziehen kann, auch keiner meiner PJ-Kollegen !!! -> neues Gebäude = mega geiles PJ


Man wird von dem Chefarzt der Allgemeinchirurgie in Empfang genommen und in die chirurgische Rotation von Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie und Unfallchirurgie eingeteilt. (je einen Monat)
Die PJler des Vorjahres kümmern sich gut um die Neuen. Sie helfen einem die ganzen Karten, Spinde, Zugänge, Kleidung zu bekommen und führen einen rum und stellen euch vor.

Die Arbeit auf den Stationen ist gleich wie die für die Assistenzärzte: Blutabnahmen, Viggos, Verbände, Drainagenentfernung und wer mag auch Briefe schreiben lernen. In den Ambulanzen darf man nach einer Anleitung eigenständig Patienten aufnehmen. In der Notaufnahme darf man auch nach einer Einweisung eigenständig mit den Patienten arbeiten und alles mit dem Assistenzarzt zusammen machen.

Die Schwestern auf der Station haben mich sehr gut behandelt und mich um Gefallen gebeten aber sie haben auch respektiert, wenn ich in einer anderen Abteilung war und ich nicht für jeden Patienten zuständig war. Ich finde es lief wie immer im Leben " wie man mit dem Gegenüber umgeht so kommt es auch zurück" und wenn die Schwestern merken dass du kein Trottel bist, du dich mit denen Absprichst und Rücksprache hälst, dann hast du keine Probleme auf der Station !

Im OP wird man von den Ärzten herzlich behandelt, die OP-Assistenz bzw. Pflege ist teilweise schon sehr hochnäsig aber das muss man nicht weiter beachten, denn auch die haben mich besser behandelt nachdem sie mir vertraut haben und nachdem sie gesehen haben, dass ich weiß wie man sich im sterilen OP zu verhalten hat. Man darf in der OP je nach Fachabteilung assistieren und im verschieden großem Ausmaß mitoperieren. Von Harken halten, Schrauben entfernen, Pleuraempyem Ausräumung, Laparoskoskopie, Abdominelle Eingriffe, Drainagenanlage, Naht, war alles dabei und je nach Interesse und Engagement des PJlers hat der PJler viel oder wenig mitoperiert. Ich sag es mal ganz einfach: außer in der Unfallchirugie durfte ich machen, zusehen und helfen wo ich wollte und wurde zu rein gar nichts gezwungen ! Ein Traum für jeden Studenten, der wie ich nicht so viel mit Chirurgie am Hut hat :-) aber auch ein Traum für jeden der schon viel OP-Erfahrung sammeln möchte.

Es wird erwartet, dass man zur Nachmittagsbesprechung kommt um 15:15 oder 16 Uhr. Dort lernt man allerdings auch sehr viel weil dort Fälle besprochen werden. Und Überstunden gibt es nicht und man hat ja eh nur 4 Tage zu arbeiten, da es 1 Studientag pro Woche gibt !!!


Fortbildung:
1-2x pro Woche, sehr flexibel und unter den PJlern abgesprochene Tage und Zeiten, und auch flexible Themen Wünsche oder Prüfungssituationen. Der Chefarzt der Allgemeinchirurgie und seine Oberärzte, die Anästhesisten und der Chef der Thoraxchirurgie haben uns neben den Oberärzten der Inneren fortgebildet.


Die Stimmung in diesem Krankenhaus ist sehr kollegial und freundlich, wenn man fragt wird einem schnell weiter geholfen und die Einarbeitung klappte auch sehr gut. Ich wurde wie eine Kollegin von den Assistenzärzten behandelt und habe Verantwortung übertragen bekommen und ich durfte mir meine Arbeit frei einteilen. Dabei kamen die Pausen für Trinken, Kaffee Trinken, Quatschen und Mittagessen nicht zu kurz.

Alles in allem befindet sich im Düsseldorfer Osten ein unentdeckter Diamant wie ich finde.
Mein Zeit dort wird mir sehr positiv in Erinnerung bleiben und der Abschied aus jeder Abteilung fiel mir schwer.
Ich kann dieses Krankenhaus für das Chirurgie Tertial zu 1000 % weiterempfehlen und wünsche allen meinen Nachfolgern eine genauso super Zeit wie ich sie dort hatte !!!
Bewerbung
die Chirurgie hat immer eine Stelle dort frei
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Bildgebung
EKG
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
Chirurgische Wundversorgung
Braunülen legen
Mitoperieren
Blut abnehmen
Punktionen
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Notaufnahme
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
573

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.27