PJ-Tertial Innere in Klinikum Leer (5/2016 bis 9/2016)

Station(en)
B2/B5/C2/C1/A5/ZPA/Kardio-"OP"s/Schrittmacher-Ambulanz
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Alles in allem kann man im Klinikum ein schönes PJ verbringen. Kommen wir zuerst zu den erfreulichen Punkten. Als PJler hat man viele Freiheiten sich gewünschte Bereiche anzusehen. Pflicht sind lediglich 4 Wochen in der Kardiologie und 4 Wochen in der Gastro-geprägten Inneren Medizin. Zusätzlich sind die interdisziplinäre Intensivstation, eine neurologisch geführte Geriatrie und auch das Inselkrankenhaus Borkum als Rotation möglich. In der kleinen Notfallaufnahme kann man viel lernen und auch die Nachtdienste kann ich nur wärmstens empfehlen. PJ-Untericht findet relativ regelmäßig in allen angebotenen Fachbereichen statt und ist im Vergleich zu anderen Krankenhäusern sogar wirklich in Ordnung . Leer ist eine sehr schöne kleine Stadt mit günstiger Lage zum Meer, den ostfriesischen Inseln und natürlich nach Holland, sodass die Wochenenden besonders mit vorhandenem Auto nie langweilig werden müssen.
Nun muss leider auch auf die schlechten Seiten eingegangen werden. So ist die Vergütung, die auf der Internetpräsenz der Klinik, sowie auf der PJ-Messe mit optimalen 400€ hochtrabend beworben wird nahezu halbiert nachdem alle Leistungen (die man teils nicht einmal abwählen darf) abgezogen wurden. Nicht zu vergessen ist eine wirklich nirgendwo beschriebene Kaution in Höhe von 300 € über die man nur durch einen Brief bei der Ankunft informiert wird und diese dann im Falle eines nicht gefüllten Sparkontos noch vom kleinen Gehalt abgezogen bekommt. Zudem lässt sich das Ansehen der PJler nicht beschönigen, natürlich ist man am unteren Ende der Nahrungskette, jedoch müsste man es die Studenten nicht zwangsläufig spüren lassen. Bezüglich der Lehre muss man wie immer Glück beim zugewiesenen Assistenzarzt haben und bemerkt schnell die Profitorientierte - Klinikpolitik mit Füllung von Personalmangel mit Hospitanten-Stellen, denen dann teils 1/3 Stellen bei normalem Arbeitspensum angeboten werden...sodass offensichtlich neben dem Arbeitsalltag meist wenig Zeit für Teaching bleibt.
Bewerbung
Über das PJ-Büro der MHH.
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Notaufnahme
Briefe schreiben
Punktionen
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen
Untersuchungen anmelden
Rehas anmelden
Blut abnehmen
Poliklinik
Chirurgische Wundversorgung
EKGs
Röntgenbesprechung
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
Angeblich Höchstsatz: effektiv= 248/280
Gebühren in EUR
Abzüge: Mittagessen (verpflichtend!!!) -93€/ wahlweise Frühstück -50€/ Vita-Mitgliedschaft -32€/ Wohnung etwa -175€

Noten

Stimmung Station
3
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
4
Stimmung Klinik
3
Unterricht
2
Betreuung
4
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.87