PJ-Tertial Innere in Kantonsspital Winterthur (8/2016 bis 10/2016)

Station(en)
Allgemeinstation, Privatstation, Funktionsabteilungen, Notfall
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Zuerich
Kommentar
Ich habe 3 Monate im Kantonsspital Winterthur auf der Inneren Medizin verbracht und kann die Stelle wirklich empfehlen!

- angenehme Arbeitsatmosphäre
- sehr nettes Personal:
- gute Betreuung: die Assistenzärzte sind in der Regel sehr motiviert und bemüht, dem UA auch was beizubringen. Man konnte sich bei Fragen immer an den Assistenzarzt oder Oberarzt wenden und die Fragen wurden ausführlich und sehr kompetent beantwortet. Die Klinik für Innere Medizin hat mehrere Chefärzte (jede Subspezialität der Inneren hat einen eigenen Chefarzt), die auf den Allgemeinabteilungen jeweils für die Fachvisiten vorbeikommen und je nach dem den UA gerne abfragen oder gerne auch was ausführlich erklären. Auf der Halbprivat-/Privatabteilung hat man das Vergnügen, jeden Tag mit dem Chefarzt auf die Visite zu gehen, wobei man je nach Chefarzt mehr oder weniger geteacht oder abgefragt wird. Medizinaltechnische Aufgaben wie venöse Punktionen und Leitungen legen wird von der kompetenten Pflege übernommen, als UA muss man lediglich die ABGAs abnehmen (jeweils immer beim aufrecht sitzenden Patienten, ansonsten muss man die ABGA wiederholen XD), Schellongs und MMS durchführen, die täglichen Verlaufseinträge schreiben und elektiv eingetretenen Patienten aufnehmen (Anamnese, Status, Daten im Computer eintragen) und diese dann dem Assistenzarzt oder direkt dem Oberarzt oder Chefarzt vorstellen.
- gutes Teaching: die meisten Ober- und Chefärzte beantworten gerne und ausführlich die Fragen und stellen gelegentlich auch mal Fragen (oft sehr spezifische Fragen, die man mit dem Wissensstand eines UA gar nicht beantworten kann)
- regelmässige Röntgenrapporte und interne Weiterbildungen: Fall der Woche am Montag, Pathologie Demonstration am Dienstag, jeweils fachinterne Weiterbildungen am Mittwoch, Clinical Round am Freitag, Röntgenrapport jeweils am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
- das Mittagessen war meistens sehr lecker und für Schweizer Verhältnisse günstig
- Möglichkeit, 1 Woche auf den Funktionsabteilungen zu verbringen (Gastroskopien, Coloskopien, ERCPs, Sono Abdomen, Transthorakale Echos, Transoesophageale Echos, Koronarangiographien, Elektrokonversionen, Ergometrien, BAL, Pleurapunktionen, Aszitespunktionen ect.): hier darf man als UA zwar nicht viel machen, aber allein durch das Zuschauen lernt man enorm viel.
- Möglichkeit, 1 Woche auf der Intensivstation zu verbringen: auch hier darf man als UA wenig machen, der Lerneffekt ist je nach Ober- oder leitenden Arzt mehr oder weniger gross, beim Chefarzt der Intensivstation ist das Teaching hingegen gleich null!!!
- Notfallstation: hier ist man in der Regel 1-2 Wochen tätig. Je nach dem, wer der diensthabende OA ist, darf man als UA mehr oder weniger machen (bei den jüngeren OA darf man als UA selber Patienten aufnehmen und diese schliesslich dem OA vorstellen, bei der einen älteren OA darf man als UA fast nichts machen und ist einfach der Bimbo vom Dienst für Telefonate, Berichte faxen, Medikamenten ins System eintippen)
- invasivere Interventionen wie Lumbal-, Aszites- und Pleurapunktionen erfolgen in den jeweiligen Funktionsabteilungen und sehr selten auf der Station, so dass man als UA keine Möglichkeit hat, diese selbst durchzuführen
- auf den Abteilungen ist man primär für die Aufnahmen der elektiven Eintritte (Anamnese, Status, Eintragen der Daten im System), Schellongs, MMS, Ausfüllen von Anmeldungen für Untersuchungen und Konsilien, Schreiben von täglichen Verlaufseinträgen von Visiten und Einordnen von Berichten und Befunden zuständig. Je nach Assistenzarzt darf man auch mal den einen oder anderen Austrittsbericht selbstständig verfassen und Patienten selbstständig betreuen (meist nur auf der Allgemeinstation möglich).
- Für die Dienstplanung der UA ist die Direktionsassistentin Frau Ursula Blaser zuständig, die sehr freundlich ist und sich auch um die Angelegenheiten der UA sehr bemüht. So ist beispielsweise das Tauschen von Diensten oder Freiwünsche unter der Woche generell möglich (bei Freiwünschen unter der Woche besteht die Option, als Ausgleich dafür ein Wochenende auf der Notfallstation auszuhelfen). Allgemein hat man 5 Urlaubstage zugute bei einer Anstellung von 3 Monaten, die man beliebig einsetzen kann.

Alles in allem kann ich die Innere Medizin im KSW empfehlen, da man fachlich enorm viel lernt. Das Teaching ist super, die Assistenz-, Ober- und Chefärzte sind in der Regel sehr bemüht, dem UA was beizubringen und das Arbeitsklima unter den Assistenten und auch mit den Vorgesetzten ist bis auf wenige Ausnahmen sehr angenehm. Zusätzlich hat Winterthur einiges an Freizeitmöglichkeiten zu bieten.
Bewerbung
9 Monate vor Stellenantritt Bewerbung per E-Mail an die Direktionsassistentin Frau Ursula Blaser.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
EKG
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
EKGs
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
ca. 900 CHF
Gebühren in EUR
-

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.73