PJ-Tertial Innere in Albert-Schweizer-Krankenhaus Northeim (6/2016 bis 9/2016)

Station(en)
A2, C2, C3, Intensiv, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Goettingen
Kommentar
Mein PJ-Tertial in Northeim war sehr durchwachsen. Daher möchte ich versuchen kurz die einzelnen positiven und negativen Aspekte zu erläutern.

Pro: Das Team in Northeim ist unglaublich nett. Vom Chefarzt bis zum Assistenzarzt sind alle sehr nett und unkompliziert. Die Btreuung variiert jedoch leider sehr, abhängig vom Rotationsort, an dem man sich gerade befindet und dem Arzt, der einen betreut.
Ich habe am Ende meines Tertials eine Woche in die Onkologie/Palliativmedizin hineingeschnuppert. Das war wirklich ganz toll! Die Pflege ist unglaublich nett, offen und nimmt die Studenten herzlich auf. Gleiches gilt für den OA, der in dieser Zeit die Station betreut hat. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre und ich habe in der kurzen Zeit wirklich viel gelernt.
Auch sehr positiv hervoruzuheben ist die Woche, die man in der Endoskopie verbringt. Auch dort sind die Schwestern unglaublich lustig und nett. Man wird herzlich aufgenommen, darf endoskopieren, Proben entnehmen, punktieren usw. Der Lernzuwachs ist groß in der kurzen Zeit.
In der Notaufnhame kann man selbständig arbeiten, Patienten aufnehmen, Briefe schreiben usw. Man lernt in viele verschiedene Krankheitsbilder kennen.
Auch sehr positiv sind die vielen Fortbildungen, die in Northeim angeboten werden. Jede Woche Innere und Chirurgie/Anästhesie im Wechsel und wenn man den Radiologen nett fragt, macht er wirklich gute Röntgenfortbildungen.

Contra: Die Stationsarbeit ist leider nicht so gut. Sie besteht leider hauptsächlich aus unglaublich vielen Blutentnahmen und der Visite. Das wars dann aber oft auch schon an "spannenden" Dingen, die es dort zu erleben gibt. Die Ärzte haben leider oft auch einfach nicht die Lust und Zeit sich mit dem Studenten und der Lehre auseinanderzusetzen. Man spult daher leider oft nur dieses Kurzpogramm ab und hofft dann auf das Mittagessen oder die bald nahende Fortbildung.

Unterm Strich muss ich leider sagen, dass wir viel zu viele PJler für zu wenig Arbeit waren und somit der Lernzuwachs nicht dem entsprach, was ich mir im Voraus erhofft hatte. Zudem war die Stimmung auf den Stationen zum Teil sehr schlecht und angespannt. Ich habe allerdings von den PJlern, die ein paar Monate zuvor dort waren, gehört, dass es zu diesem Zeitpunkt wesentlich besser war. Vielleicht habe ich auch nur eine ungünstige Phase erwischt...
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
EKG
Repetitorien
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Eigene Patienten betreuen
Punktionen
Notaufnahme
Untersuchungen anmelden
EKGs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
3
Unterricht
1
Betreuung
3
Freizeit
2
Lehre auf Station
3
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.67