PJ-Tertial Infektiologie in Staedtisches Klinikum St. Georg (11/2015 bis 12/2015)

Station(en)
7.Erd
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich war 8 Wochen meines Innere-Tertials auf der Infektiologie/Tropenmedizin auf Station 7.Erd. Das Team ist sehr nett, man wird als PJler herzlich willkommen geheißen und hat ein hohes Ansehen. Auch das pflegerische Team ist super nett.
Man sieht infektiologisch sehr spannende Sachen: viel Tuberkulose und HIV, viel Pneumonie, Meningitis und immer mal eine Malaria... Wir hatten auch mal ein Dengue-hämorrhagisches Fieber! Aber sonst auch die ganze Breite der allgemeinen Inneren. Man kann also wirklich sehr viel lernen, praktisch und theoretisch. Man muss aber dazu sagen, dass bzgl. Therapieschemata man hier sehr viel gelehrt bekommt, was nur so in dieser Abteilung gemacht wird, weil's der Oberarzt so sagt. Das fand ich manchmal schwierig mit Hinblick aufs Staatsexamen.
Davon abgesehen lernt man auch sehr gut, kreativ zu arbeiten, z.B. was die Kommunikation betrifft, weil viele Patienten mit Migrationshintergrund kein Deutsch oder Englisch können. Außerdem ist es sehr erfrischend, dass man in der Infektio viele junge Patienten hat!

Arbeitsbeginn 8.00: Man nimmt erstmal Blut ab und legt Flexülen. Was man nicht schafft, macht man zusammen mit den Ärzten bei Visite. Mit Visite wird immer auf einen gewartet. Die Patienten, die man selbst aufgenommen hat, kann man bei Visite vorstellen. Sonst nimmt man im Tagesverlauf neue Patienten auf, stellt die einem Arzt vor und bespricht das weitere Procedere und Therapiemöglichkeiten. Man darf Pleura- und Liquorpunktionen machen, gelegentlich ZVK-Anlagen. Man lernt arterielle Punktionen und Leistenpunktionen. EKGs schreiben, Briefe schreiben. Es finden häufig Bronchoskopien auf Station statt, wo man mitmachen und reinschauen darf, gelegentlich gibt es Leber- oder Knochenmarkspunktionen. Um 13.00 gehen alle zusammen zum Mittag, danach ist Mittagsbesprechung und allgemein gibt es im Georg ständig PJ-Fortbildungen, da hat auch keiner auf Station ein Problem, wenn man da immer hin will. Und wenn nix los ist, kann man auch mal eher gehen. Offiziell Ende 16.30.
Bewerbung
Anmeldung telefonisch über die PJ-Beauftragte des Georgs sobald man die PJ-Aufteilung weiß.
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Patientenvorstellung
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Prüfungsvorbereitung
Fallbesprechung
EKG
Tätigkeiten
Braunülen legen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
EKGs
Untersuchungen anmelden
Punktionen
Blut abnehmen
Eigene Patienten betreuen
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
200

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.00