PJ-Tertial Chirurgie in Universitaetsspital Basel (4/2015 bis 4/2015)

Station(en)
Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie
Einsatzbereiche
Station, OP
Heimatuni
Basel
Kommentar
Zur Einführung:
Es war keine Vorhanden. Auch wenn man Eigeninitiative zeigte, nachfragte ob jemand für einem zuständig sei etc: Man wurde erstmal hin- und hergeschoben bis irgendwann eine Assistenzärztin sich für einem zuständig fühlte. Diese hat aber praktisch nie Zeit.

Deshalb hat man erstmal keine Ahnung welches Aufgabenspektrum man eigentlich hat und macht einfach mal irgend etwas. Mit der Zeit kommt man etwas in die Arbeitsprozesse rein und mit viel Engagement bekommt man dann seine Antworten oder einmal etwas gezeigt.

Zum OP:
Positiv ist: Man wird wirklich häufig eingeteilt im OPs. Anfangs muss man halt viel Haken halten und Fäden schneiden. Wenn man lieb fragt und Interesse zeigt darf man auch Mal nähen, aber: Achtung, bei den Plastikern wird häufig intrakutan genäht und alles muss sehr ästhetisch sein. Das bedeutet, dass einem eine "ganz besondere Ehre" zuteil wird, wenn man ein paar Stiche machen darf (Achtung Sarkasmus). Tupfern, Absaugen etc. darf oder muss man eigentlich immer. Nach der OP hilft der PJler noch Aufräumen den Patienten umzulagern.

Zur Station:
Das Übliche: Der PJler macht alle Eintritte (Anamnese und Status) und dokumentiert diese im System.

Zum Arbeitsklima:
Gestört hat mich, dass nur sehr selten miteinander Mittagspause gemacht wird. Alle sind irgendwo verstreut, essen vor dem Computer. Wenn man rumtelefoniert, hat man ab und zu Mal jemanden der mit einem zu Mittag isst.
Aber: Die Assistenzärzte waren ansonsten allesamt sehr nett.

Meine Empfehlung:
Die plastische Chirurgie in Basel ist etwas für Studenten, die wirklich in diese Fachrichtung gehen wollen und sich stark interessieren. Der OP Standard ist sehr hoch und man bekommt wirklich schwierige Fälle und High Tech OPs zu sehen. Nur leider ist das Teaching eher spärlich und das Arbeitsklima nicht mehr als durchschnittlich.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Poliklinik
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
1200

Noten

Team/Station
4
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
2
Unterricht
5
Betreuung
5
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
4

Durchschnitt 3.33