PJ-Tertial Anästhesiologie in Diakonissenanstalt zu Flensburg (1/2015 bis 3/2015)

Station(en)
OP, Intensivstation
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme
Heimatuni
Kiel
Kommentar
Ich habe acht Wochen meines Wahltertials Anästhesie und Intensivmedizin in Flensburg an der Diako verbracht, nachdem ich davor acht Wochen im Ausland war. Ich habe von meiner Zeit dort sehr profitiert.
Nachdem ich in Chefarzt- und Oberarztbetreuung gut eingearbeitet wurde, war es mir mit der Zeit möglich, immer selbsständiger zu arbeiten und somit auch in nur acht Wochen Zeit das Maximum an Erfahrung und Lehre im PJ Anästhesie mitzunehmen.
Sowohl die Ärzte, als auch die OP-und Intensivpflege waren stets bemüht einem die Vorgänge zu zeigen und zu erklären. Dabei habe ich viele Fertigkeiten erlernt und war sehr positiv überrascht, wieviel ich als PJ-Student selber praktisch machen durfte.
Die Einteilung in die verschiedenen Bereiche der Anästhesie ist gut strukturiert und erfolgt in Rücksprache mit dem für die Studenten zuständigen Oberarzt. Es gibt neben den verschiedenen OPs, die unterschiedliche Anforderungen an die Anästhesie stellen, die Möglichkeit auf der Intensivstation und auch im Schmerz-und Prämedikationsbereich eingesetzt zu sein. Ich habe anfangs die Einarbeitung durch die Oberärzte als sehr hilfreich empfunden und mich im Verlauf im gesamten Team gut zurechtfinden können. Wenn man möchte, kann man auch jederzeit Dienste mitmachen, sowohl während der Woche als auch am Wochenende. Das kann ich jedem empfehlen zu machen, gerade wenn man vielleicht mit bestimmten Ärzten gut zurecht kommt und sie einen mit in den Dienst nehmen. Ich habe da viel gesehen und selber durchführen können, was im normalen Tagesgeschehen so nicht anfiel.
Wir hatten als PJler sogar ein eigenes Telefon und wurden von Prof. Linstedt zu interessanten Fällen hinzugerufen.
Auch das Notarztfahren gehört an der Diako zur Ausbildung. Man kann sich in Rücksprache mit Prof. Linstedt auf der Wache zu den eigenen Ärzten aus der Abteilung eintragen. Prof. Linstedt ist sehr bemüht den Interessen seiner PJ Studenten nachzukommen, stellt einem Lehrmaterial zur Verfügung und setzt sich persönlich dafür ein, dass die individuellen Lernziele erreicht werden.
Rückblickend würde ich sagen, dass es sehr wichtig ist, sich mit dem gesamten OP-Personal gutzustellen und klar die persönlichen Interessen durchzusetzen, was am Anfang nicht immer einfach war.
Für engagierte PJler mit Interesse für Anästhesie und Notfallmedizin, die im PJ wertvolle Erfahrungen fürs Berufsleben sammeln wollen, ist das Tertial an der Diako sehr empfehlenswert. Flensburg ist zudem eine sehr schöne sehenswerte nordische Stadt.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Notaufnahme
Punktionen
EKGs
Poliklinik
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.27