PJ-Tertial Innere in Amperklinik Dachau (10/2014 bis 12/2014)

Station(en)
Station 3B, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Graz
Kommentar
Super Tertial, kann ich jedem weiterempfehlen.

Pro:
liberale Arbeitszeiten (wegen Training oder Freundesbesuch um 14 uhr nach Hause - kein Problem), sehr lehrmotivierte Assistenten, selbstständige Einteilung der Einsatzbereiche möglich (mit genügend Vorlaufzeit: 1, 2 Wochen), selbstständiges Arbeiten in der Notaufnahme möglich

Contra:
suche den Haken noch immer... um kurz auf hohem Niveau zu jammern: PJ-Unterricht: der sollte jeden Donnerstag um 16 Uhr stattfinden. Ich war dreimal dort, zweimal kam keiner. Insofern nicht tragisch, als die Lehre ja unglaublich gut von den Assistenten durch Beantworten jedweder Frage übernommen wird.

Details:
Hatte ein verkürztes Tertial (Auslaufmodell Meduni-Graz) und war deshalb nur 6 Wochen dort. Die ersten 2 Wochen war ich auf der Station 3B - Kardiologie. Zum Reinkommen ganz fein.
Tagesablauf: 7:30 Beginn mit Blutabnahmen, Kanülen legen. 08:00 kardiologische Morgenbesprechung mit Videosequenzen der Herzkatheteruntersuchungen, 08:30 wieder hoch und dann irgendwann Visite. Den Rest des Tages: Blutabnahmen, BGA-Analysen, Fallbesprechungen, Untersuchungen mitbefunden, Arztbriefe schreiben und dazwischen viel rumsitzen. Für die ersten 2 Wochen ein entspannter, aber manchmal langweiliger Alltag.

Habe mich Anfang der zweiten Woche dazu entschlossen in die Notaufnahme zu wechseln. Nach einem kurzen Gespräch mit Frau Simm vom Büro der Internisten wurde vereinbart, dass ich ab Woche 3 dort mitarbeiten kann. So kam ich täglich nach der kardiologischen Morgenbesprechung in die Notaufnahme.
Suuupeer dort!
Um es auf einen Satz runterzubrechen: Dort muss man nichts machen, kann sich berieseln lassen oder man macht alles, was man sich halt zutraut. Gerade wenn viel los war, durfte ich Patienten alleine durchuntersuchen, den internistischen Aufnahmebrief vorbereiten und mir die nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritte überlegen, die ich nach Rücksprache mit dem Assistenzarzt dann auch einleitete.
Spektrum: Anamnese erheben, körperliche Untersuchung, Kanüle legen, Blut abnehmen, EKG schreiben und befunden, Sono, BGAs stechen und befunden, Medikamente verabreichen,... und viel, viel diskutieren und fragen!!

Resümee:
Das Einzige, das ich bereue: dass ich nicht mehr Zeit hatte!!!
Ein paar Wochen noch Notaufnahme, danach ein paar Wochen Sonographie und vielleicht noch Herzkatheruntersuchungen.

.) Saugeil, auch ob der Tatsache, dass ich mich vorher Nüsse für Innere interessiert habe und mein Niveau dementsprechend weit unten angesiedelt war. Ich konnte das halt nochmal von der Pieke auf lernen.
.) Die Assistenten waren ALLE (ohne Ausnahme, hatte mit knapp 10 doch mind. 1 Tag zu tun) suuuuper nett und sehr motiviert mir etwas beizubringen.
.) Ein paar nette Wörter mit der Pflege und man kriegt alles von den Schwestern.
.) Auch noch in der zweiten Woche wurden mir täglich mehrmals für all die kleinen Dinge gedankt, die ich gemacht hab (super Ansehen).
.) Zeitlich hat man überhaupt keinen Stress. Normalerweise bin ich um 15:30 Uhr raus. Wenn wenig los ist, wird man um 14 Uhr heimgeschickt. Wenn am Freitag die Freundin kommt, dann wird einem gesagt, man solle doch freitags blau machen :D

SUPER!!!
Bewerbung
gabriele.stichlmayr@gmx.de
hab mich zehn Monate vorher gemeldet.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
EKGs
Botengänge (Nichtärztl.)
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
250 / Monat

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13