PJ-Tertial Innere in See-Spital Horgen (9/2013 bis 12/2013)

Station(en)
Station 3. Stock
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik
Heimatuni
Frankfurt
Kommentar
Als Unterassistent ist man einem Stationsarzt bzw. dem Notfallarzt zugewiesen, welcher einen in die Klinische Arbeit auf der Abteilung bzw. auf dem Notfall einführt. Zunächst arbeitet man unter Anleitung, allerdings übernimmt man ziemlich schnell eine sehr selbständige Betreuung der Patienten unter Superversion des zugeteilten Oberarztes. Im Prinzip übernimmt man die vollständige Arbeit eines Assistentsarztes. Man nimmt die Patienten selbständig auf und bespricht die anschließende Diagnostik sowie Behandlung des Patienten mit dem Oberarzt. Auch ist man für die Austrittsberichte selbständig zuständig. Zusätzlich hat man hat die Möglichkeit unter Überwachung durch den Oberarzt diverse diagnostische Eingriffe (z.B. Pleurapunktion, Aszitispunktion, Lumbalpunktion etc.) selbständig durchzuführen. Im Verlauf rotiert man zwischen den verschiedenen Abteilungen inklusive Notfallstation und Intensivpflegestation und bekommt so einen kompletten Einblick in die Innere Medizin. Zudem werden zahlreiche Fortbildungen angeboten.
Trotz dass das See-Spital Horgen ein relativ kleines Krankenhaus ist, kommt man in Kontakt mit diversen Krankheitsbildern und sammelt zusätzlich große Erfahrung in Diagnostik und Behandlung der wichtigsten und gängigsten Krankheitsbilder der Inneren Medizin (Herzinsuffizienz, Arterielle Hypertonie, Lungenembolien, Herzinfakrt, Anämie etc.).
Besonders hervorzuheben ist das außergewöhnliche Klima im See-Spital auf der Inneren Medizin. Unter den Assistenten herrscht ein sehr produktives und hilfsbereites Klima. Zusätzlich hat man einen sehr intensiven Kontakt mit den Oberärzten und wird auch als Unterassistent als absolut vollwertiges Mitglied des Teams angesehen. Man kann jederzeit den zugeteilten Oberarzt kontaktieren und mit diesem auftretende Schwierigkeiten besprechen. Zusätzlich werden auch eigene Behandlungsvorschläge vollwertig akzeptiert

Insgesamt kann ich das Praktikum im See-Spital Horgen als außergewöhnlich gut bewerten. Ich habe medizinisch sehr viel gelernt und wurde so sehr gut auf die zukünftige Arbeit als Assistenzarzt vorbereitet.
Bewerbung
Ich habe mein 1. Tertial meines Praktischen Jahres im Rahmen meines Medizinstudiums als Unterassistent in der Schweiz – im See-Spital Horgen – absolviert. Ich habe mich bereits sehr frühzeitig um einen Platz als Unterassistent beworben, da ich von Älteren Studenten die Information erhalten habe, dass man sich rechtzeitig in der Schweiz bewerben muss um einen Platz zu bekommen. Dementsprechend habe ich mich bereits 1.5 Jahre vor dem Beginn meines Praktischen Jahres um einen Praktikumsplatz beworben. Allerdings habe ich im Rahmen des Praktikums von anderen Unterassistenten erfahren, dass sie sich sehr kurzfristig (teilweise bis 4 Monate vor Praktikumsbeginn beworben hätten). Also kann man sagen, dass man sich prinzipiell sehr frühzeitig aber auch noch relativ spontan bewerben kann
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
Rehas anmelden
EKGs
Poliklinik
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
Schichtdienst
Dienstende
Schichtdienst
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
760
Gebühren in EUR
400

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.07