PJ-Tertial Gynäkologie in Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Luebeck (2/2011 bis 6/2011)

Station(en)
ueberall
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik
Heimatuni
Luebeck
Kommentar
Pro:
- der Status als PJler (man interessiert sich ja fuer das Fach) verschafft einem einen anderen Stand im Team
-man kann, wenn man engagiert ist, eine Menge machen
-der Chef kann garstig sein, aber er findet es super, wenn man ihm auf Visite Patienten vorstellt (dann ist er auch ganz zahm)
- das gesamte Personal, ueber Schwestern, Hebammen und Aerzte, ist ueberwiegend freundlich (Ausnahmen in die eine wie auch andere Richtung, gibt es natuerlich immer, aber das findet ihr gewiss schnell selbst heraus :)
- Tipp: Es gibt einen Schluessel zum klinikinternen Bereich, wo man sonst immer vor der Tuer warten muss, bis jemand mit Schluessel kommt. Einfach im Sekretariat nachfragen
- Das UKSH stellt nur Kittel bereit...egal, man kann einfach die OP Sachen aus dem Kreisssaal OP anziehen
- im Kreisssaal an die Hebammen halten, die sind unter der Geburt naeher an den Frauen dran (fuer den letzten Tag: Die ltd. Hebamme Johanna mag keinen Kuchen!)

contra:
-Unterricht ist oefters mal ausgefallen
-Es gibt leider keine Moeglichkeit in die Kinderwunschsprechstunde reinzuschnuppern- hoechst private Patienten!
- Praenataldiagnostik hoert sich ziemlich spannend an, leider darf man nicht erwarten, dass einem freiwillig etwas durch die beiden Oberarzte, die da Experten sind, erklaert wird...selbst als PJler. Meiner Meinung nach sollte man sich eher darauf konzentrieren die Biometrie mit dem einfacheren US Geraet (also das Ausmessen des Kindes) im Kreisssaal durchzufuehren
-innerhalb des Semesters hat man Konkurrenz durch die Blockstudenten (muss aber dafuer auch nicht immer im OP anwesend sein), d.h. im Frueh, sowie im Spaet und Nachtdienst muss man sich die Arbeit mit den Blockis teilen (und eben auch die Geburten)
-in den Semesterferien ist praktisch Anwesenheitspflicht im OP, es wird immer einen helfende Hand gebraucht, und da man womoeglich der einziger PJler ist, bleibt einem nichts anderes uebrig als zu gehen
Tipp 1: Wer nicht so fuer Chirurgie gemacht ist, sollte kein Gyn PJ (an der Uni) machen, fuer die nie enden wollenden abdominalen Tumoreingriffe sollte man gut gefruehstueck haben und es kann druchaus sein, dass man eine Grenzerfahrung hinsichtilich seiner koerperlichen Leistungsfaehigkeit macht)
Tipp 2: Bloss nie zu spaet (also, wenn der Operateur schon im sterilen Kittel dasteht, hat man def. verpennt) im OP erscheinen, das gibt richtig Aerger, am besten man schaut am Vortag gleich auf den OP Plan, wann es los geht, denn das ist durchaus unterschiedlich
- Das OP Personal ist mit Vorsicht zu geniessen/ und relativ ungnaedig, der Aufenthalt dort gleicht einem Fettnaepfchen- Parkour...und fuer den Student als kleinstes Licht gelten immer strengere Regeln als fuer das Stammpersonal (Stichwort Haare, die aus der Haube rausschauen)

Fazit: Dafuer, dass der Gyn in der Uni ein Ruf vorauseilt, hat es mir richtig gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen sich nicht abschrecken zu lassen :) (naja, mit der Einschraenkung, dass man keine muede Mark bekommt)
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Mitoperieren
Poliklinik
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 1.93