PJ-Bericht

"Klinikum Coburg"

Verfasst am 29.08.2010

Note

4.40

  • PJ-Krankenhaus

    Klinikum Coburg

  • PJ-Stadt

    Coburg Deutschland

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    Allgemeinchirurgie

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Notaufnahme,

  • Dauer

    8 Wochen

  • Zeitraum

    5/2010 bis 6/2010

  • Stimmung Station

    3

  • Kontakt zur Pflege

    3

  • PJler-Ansehen

    5

  • Stimmung Klinik

    4

  • Unterricht

    5

  • Betreuung

    5

  • Freizeit

    3

  • Lehre auf Station

    5

  • Insgesamt

    5

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    Kein Unterricht

  • Tätigkeiten

    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen

  • Dienstbeginn

    Vor 7:00 Uhr

  • Dienstende

    15:00 bis 16:00 Uhr

  • Studientage

    Gar nicht

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich
    Unterkunft gestellt

  • Gehalt in EUR

    332

Texte

  • Kommentar

    Soeben habe ich für Unfallchirurgie Coburg einen Bericht verfasst, vieles darin stimmt leider auch für die Allgemeinchirurgie. Insgesamt jedoch (auf niedrigem Niveau) der bessere Abschnitt Coburgs.
    Deswegen habe ich den Text gleich gelassen, soweit zutreffend:

    Wenn man Coburg wählt / man Coburg zugelost bekommt und in der Chirurgie landet, kommen 8 Wochen Unfallchirurgie und 8 Wochen Allgemeinchirurgie auf einen zu.
    - Arbeitsbeginn 7.00, dann zuerst tägliche Morgenvisite, dort werden dann auch die kleinen Routineaufgaben erwähnt (Klammern entfernen, Drainagen ziehen...)
    - Blutabnahmen ca 15 pro Tag auf 3 Stationen, man ist aber meist >1 PJler, somit gehts.
    - Frühbesprechung 7.45
    - OP-Start 8.15.
    - 2-3 OP-Säale, es steht im ständig aktualisierten elektronischen OP-Plan entsprechend dabei, wenn PJ-Stundent gewünscht ist. Zudem gibt es ein PJ-Telefon. Dadurch freie Organisation unter den PJ-Studenten, wer was wann macht und wer Pause hat.
    - Keine Patientenaufnahmen - sehr wenig Stationsarbeit (kleine Routinedinge, siehe oben)
    - 16.00 Abschlussröntgenbesprechung

    Positiv:
    - Organisation seitens des Klinikums sehr gut, man bekommt vorher per Post alle relevanten Infos zugesendet und auch vor Ort klappt bez der Verwaltung alles reibungsfrei
    - freie Unterkunft im Wohnheim, qualitativ ok, alles wesentliche ist drin. Kein vorinstallierter Internetanschluss
    - Aufwandsentschädigung
    - das Städtchen ist ganz nett
    - die Kaffeepreise sind subventioniert (30 cent pro Espresso)
    - das PJ-Telefon hat ne weite Reichweite (bis ins Wohnheim auf den Balkon)
    - Dienst mitmachen (= an nem Wochentag länger bis 24.00 dableiben), wo man wenn man Glück hat was lernt, das Abendessen in der Kantine ist besser als das Mittagessen und man bekommt als Ausgleich einen Tag frei (1-2 Wochen rausarbeiten)
    - PJler werden von Arztseite größtenteils gleichgültig, aber stets anständig behandelt
    - es werden (auf Nachfrage hin) Dinge erklärt

    Negativ:
    - während die Unfallchirurgie einen arroganten und cholerischen Chef hat, hat die Allgemeinchirurgie einen arroganten und narzisstischen Chef. Stellt in OPs viele Fragen, dadurch teils sogar mit Lerneffekt.
    - Stimmung im Team angespannt, viele unhöfliche Muffel.
    - viele OPs, anstrengend
    - PJler mit schlechtem Ansehen
    - keinen einzigen Patienten untersucht
    - auf Station und im OP ist die Schreckschraubendichte hoch, da muss man drüber stehen

    Fazit: In der Allgemeinchirurgie hat man ebenso wenig wie in der Unfallchirurgie gelernt. Es war jedoch erträglicher, weil die Stimmung besser war und man teilweise sogar menschlich behandelt.
    Ich hatte allerdings nach dem Grauen in der UCh keinerlei Motivation mehr und habe die Stunden gezählt, mich vor der Arbeit soweit möglich gedrückt und wenn ich nicht in den OP musste in der Kafeteria gesessen und Zeitung gelesen. Hab dort zwar 5 Kilo zugenommen, habs aber überlebt!!!

  • Bewerbung

    Nicht angegeben

Verfasser

  • Heimatuni

    Würzburg

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