PJ-Bericht

"Universitätsklinikum Dresden"

Verfasst am 20.06.2010

Note

2.67

  • PJ-Krankenhaus

    Universitätsklinikum Dresden

  • PJ-Stadt

    Dresden Deutschland

  • Fachrichtung

    Pädiatrie

  • Station

    S3, S5, S6, S7 (Haus 21 Uniklinikum)

  • Einsatzbereiche

    Station,

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    2/2010 bis 6/2010

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    3

  • PJler-Ansehen

    3

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    2

  • Betreuung

    4

  • Freizeit

    3

  • Lehre auf Station

    2

  • Insgesamt

    3

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Fallbesprechung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Punktionen
    EKGs
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Untersuchungen anmelden
    Patienten aufnehmen

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    Pro:
    + Rotationsplan über Chefsekretärin Fr. Nagel wird dem PJler einige Tage vor dem Tertial zugesandt (Stationswünsche sind möglich, empfehlenswert ist die Notaufnahme)
    + breites Spektrum der Kinderheilkunde wird demonstriert
    + freundliche, hilfsbereite Kollegen
    + Besuch der Funktionsabteilungen mgl.
    + auf S6 auch Mitgehen zum Kreißsaal mgl.
    + 1 Essensmarke im Wert von 2.7 Euro pro Tag

    Contra:
    - Ohne Eigeninintiative geht gar nix! Man hat nur seinen Rotationsplan, um alles andere muss man sich kümmern (Orbis-Zugang mit enstprechender Schulung - Verantwortlicher Hr. Damann; Wäschekammer; ob und wo Fortbildungsveranstaltungen stattfinden (gelber Hefter mit den Verantwortlichen liegt in der Aufnahme, entspechenden Arzt immer vorher erinnern, sonst sitzt man alleine da); Zugangs-Key (im Keller beim Hausmeister beantragen); Essensmarken (2.Stock Fr. Resch))
    - es fühlt sich keiner
    wirklich für einen verantwortlich, man rennt immer irgendwem hinterher
    - will man etwas machen (LP ect.) muss man immer selbst danach fragen, es wird einem nicht angeboten
    - viele Briefe zu schreiben (PJler wird dafür gern abgestellt)
    - Studientage dürfen nicht kummuliert werden, nur 1/2 Tag pro Woche möglich (in Absprache mit Station ggf. auch mal ein ganzer Tag mgl.)
    - Dienste können mitgemacht werden, FZA gibt es dafür aber nicht
    - Durch häufigen Stationswechsel muss man immer dann wechseln, wenn man gerade gut eingearbeitet ist
    - keine Bezahlung

    S3 (Pulmologie):
    + Lungenauskultation lernen
    + eigene Patienten am Morgen untersuchen
    + Fkt.abteilung
    + gemeinsames Frühstück
    - sehr schlechte Stimmung zwischen Ärzten und Schwestern
    - viele Briefe zu schreiben, die dann von Stationsärztin totzdem wieder geändert werden
    - Oft Gefühl der Überflüßigkeit
    - nur 1/2 Studientag/ Woche, keine Absprache mgl.

    S5 (Gastro):
    + extrem liebe Schwestern, super Arbeitsklima, lieber Oberarzt!!!
    + viele interessante Fälle, eigene Patienten am Morgen
    + Fkt.abteilung
    + Briefe sehr kurz
    + 1 Studientag aller 2 Wochen mgl.
    - Hoher Patientendurchlauf, daher viele Briefe zu schreiben
    - Stationsarzt läßt Assistenten viel machen und surft selbst im Netz
    - wenig Erklärungen, außer auf Nachfrage

    S6 (Neonatologie)
    + liebe Ärzte und Schwestern
    + man lernt die ganz Kleinen zu untersuchen, viele U1 + U2
    + Kreißsaal + Wochenstation
    + viel Arbeit am Kind mgl., auch einfach mal Kuscheln
    + am 1.Tag erhält man eine Zusammenfassung über die wichtigsten Versorgungskriterien bei NG
    + sehr nette Assistenten
    + Besuch ITS mgl.
    - nicht für Briefe abstellen lassen!
    - man muss immer mit den Schwestern absprechen, wann man an die Kinder ran darf, daher verzögert sich die Arbeit oft
    - zu wenig PCs

    S7 (Neuropädiatrie):
    + super Ärzteteam, sehr gute Integration, gute Ausbildung
    + komplexe, aber spannende Fälle, eigene Patienten
    + Neurostatus erheben lernt man sehr gut
    + LPs durch PJler mgl.
    - Lange Arbeitszeit (Ende gg. 17 Uhr)
    - Briefe sehr komplex
    - Schwestern teilweise sehr unangenehm

    Fazit:
    Mit sehr viel Eigeninitiative und Ausdauer ein interessantes und lehrreiches Tertial. Man darf nur nicht erwarten, dass alles für einen organisiert wird! Mit Freundlichkeit und Zurückhaltung punktet man bei den Schwestern, die unglaublich viel Arbeit abnehmen können. Trotzdem sollte man immer wieder einfordern, dass man zum Lernen da ist und nicht um die Stationsarbeit zu erledigen. Dann werden bereitwillig Techniken gezeigt und Sachverhalte erklärt. Insgesamt daher nur mit Einschränkungen empfehlenswert!

  • Bewerbung

    Ortsüblich über TU-Dresden. Sobald man weiß, dass man in die Uniklink kommt, kann man an Jeanine.Nagel@uniklinikum-dresden.de Stationswünsche schicken.

Verfasser

  • Heimatuni

    Dresden

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