PJ-Bericht

"Kantonsspital Luzern"

Verfasst am 09.06.2010

Note

2.13

  • PJ-Krankenhaus

    Kantonsspital Luzern

  • PJ-Stadt

    Luzern Schweiz

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    Trauma/HTG/Notfall

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme,

  • Dauer

    12 Wochen

  • Zeitraum

    4/2010 bis 6/2010

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • PJler-Ansehen

    3

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    3

  • Betreuung

    2

  • Freizeit

    2

  • Lehre auf Station

    2

  • Insgesamt

    2

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    3 x / Woche

  • Inhalte

    Repetitorien
    Sonst. Fortbildung
    Nahtkurs

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Gipsanlage
    Röntgenbesprechung
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Mitoperieren
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Eigene Patienten betreuen
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    17:00 bis 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

  • Gehalt in EUR

    1000 SFr.

  • Gebühren in EUR

    Zimmer 350 SFr., Essen 8.50 SFr., Polizeiliche Meldung (ab 3 Monaten) 65 SFr., Äquivalenzbescheinigung aus Zürich 50 SFr., Waschen/Trockner 1 SFr.

Texte

  • Kommentar

    Insgesamt ein wirklich gelungenes Tertial. Viele Einblicke in die unterschiedlichen Fachrichtungen der Chirurgie. Bei einem 4monatigen Aufenthalt verbringt man 2 Monate auf seinem Haupteinsatzgebiet (Herz/Thorax/Gefässchirurgie, Traumatologie oder Viszeralchirurgie), 1 Monat auf dem Notfall, 1 Monat Rotation in ein oder beide anderen Einsatzgebiete. Bei ausreichend PJ-lern nimmt man in den 4 Monaten ca. einmal für ne Woche am Nachtdienst der Notaufnahme teil und ca. einmal für ne Woche OP-Dienst. Dabei bedeutet Nachtdienst auf dem Notfall Patienten zu staten und den Notfall-AA bei allem was kommt zu unterstützen (Gipsen, Wundversorgung, selber nähen möglich). Die Nachtarbeit mag vielleicht nicht jedem gefallen, dafür ist man der einzige Unterassistent und überall dabei, hier kann man wirklich was mitnehmen, auch wenn man später nichts mehr mit Chirurgie zu tun haben will. Dienstzeiten auf dem Notfall-Nacht sind von 22-7 Uhr, die meisten AÄ lassen einen gehen, wenn nichts los ist. Fr/Sa Nacht ists allerdings meistens so, dass man bis morgens da ist (Schlägereien, Verkehrsunfälle und gute Chancen mal einen Schockraum zu erleben).
    OP-Dienst bedeutet Rufbereitschaft von 17-7 Uhr (WE ganztags) für Not-OPs, man hat tagsüber frei. Man kann Glück haben und Pech, hier ist von Durchschlafen bis die ganze Nacht im OP alles möglich. Etwas anstrengend wenn man schon geschlafen hat, aber dafür sieht man wiederum die ganze Bandbreite der Notfallchirurgie und nach ner Woche ists vorbei. Sowohl nach einer Woche (Mo-So) Notfall-Nacht als auch nach der OP-Dienst Woche (Mo-So) gibts danach ne Woche frei!! In Luzern gibts viel zu entdecken ;)

    Auf den Stationen sind die Arbeitszeiten von 7-17 Uhr. Wenn keine Fortbildungen mehr anstehen kommt man abends pünktlich raus. Auf jeder Station sind ca. 2-3 UAs, die sich morgens für die anstehenden OPs der jew. Abteilung selber einteilen (nicht jede OP braucht einen UA), die anderen UAs nehmen auf Station die elektiven Patienten auf (durchschn. 2-4 pro Tag) und machen Visite mit. Mittagessen ist fast immer möglich, zur Kommunikation gibt es pro UA-Team ein Cordless-Telefon. Mit der Pflege hat man kaum zu tun, sie waren bei Fragen aber immer nett und halfen weiter. Die Pflege hat in der Schweiz deutlich mehr Kompetenz (nimmt Blut ab, hängt EKs an, usw.).

    Am Ende gibts ein Zeugnis mit den Rotationen, Fortbildungen werden per Unterschriften gesammelt, Teilnahme ist Pflicht, Kontrollen finden nicht statt, am Ende sollte man eben seine Unterschriften voll haben, es gibt aber auch z.B. für die CA-Visite eine Unterschrift.

  • Bewerbung

    Es gilt die Regel: 2 Jahre oder 2 Wochen im Voraus.

Verfasser

  • Heimatuni

    Tübingen

  • Email

    Nicht angegeben