PJ-Bericht

"Spital Heiden"

Verfasst am 25.03.2010

Note

2.87

  • PJ-Krankenhaus

    Spital Heiden

  • PJ-Stadt

    Heiden Schweiz

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    2. OG

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik,

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    12/2009 bis 3/2010

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    1

  • PJler-Ansehen

    2

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    4

  • Betreuung

    4

  • Freizeit

    6

  • Lehre auf Station

    3

  • Insgesamt

    3

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Bildgebung
    Patientenvorstellung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Gipsanlage
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Mitoperieren
    EKGs
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Untersuchungen anmelden
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    nach 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Kleidung gestellt

  • Gehalt in EUR

    850

Texte

  • Kommentar

    Als UHU im Bereich Allgemeinchirurgie/Orthopädie im Spital Heiden macht man viele Dinge, die eigentlich nicht sinnvoll bezüglich einer guten praktischen Ausbildung sind. Darunter fallen sehr viele nicht-ärtzliche Botengänge wie Kopieren, Faxen und irgendwelche sonstigen Unterlagen beschaffen, Akten ordnen und Unterlagen einheften (eigentlich Arbeiten des zuständigen Sekretariats) und datenschutzbehaftetes Material schreddern. Darüber hinaus gibts es im Spital kein Zeiterfassungssystem für UHUs, sodass man einen sehr langen Arbeitstag hat (regelmässig bis 19 Uhr und auch später), der weder finanziell noch zeitlich honoriert wird. Das Arbeiten wird auch dadurch erschwert, dass man den Launen des Chefarztes ausgesetzt ist, der sich im OP teilweise völlig vergisst und einen unter aller Sau behandelt. Praktisch lernt man dort leider auch so gut wie nichts, da er alles selber machen möchte und man höchstens mal ein zwei Nähte machen darf (wenn man gaaanz viel Glück hat). Ansonsten ist man ein fleischgewordener Hakenhalter, der am besten während der OP nichts sagt. Was die theoretische Ausbildung betrifft, so habe ich dort auch nicht viel lernen können. Der Höhepunkt der Woche war diesbezüglich das Besprechen von Rö-Bildern mit einem Kaderarzt, der jeweils nur montags anwesend war. Um nun auch mal was positives zu berichten, so kann ich auf ein absolut tolles Pflegeteam verweisen. Sie waren von Anfang an sehr freundlich, hilfsbereit und haben uns UHUs toll unterstützt. Alles in allem würde ich kommenden PJlern/UHUs davon abraten, das chirurgische Tertial im Spital Heiden zu absolvieren.

  • Bewerbung

    Bewerbung per E-Mail ca. 1 Jahr vor Stellenantritt.

Verfasser

  • Heimatuni

    Greifswald

  • Email

    Nicht angegeben