PJ-Bericht

"Kantonsspital Liestal"

Verfasst am 22.03.2010

Note

1.73

  • PJ-Krankenhaus

    Kantonsspital Liestal

  • PJ-Stadt

    Liestal Schweiz

  • Fachrichtung

    Pathologie

  • Station

    Institut, Autopsisaal

  • Einsatzbereiche

  • Dauer

    8 Wochen

  • Zeitraum

    12/2009 bis 1/2010

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    1

  • PJler-Ansehen

    2

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    2

  • Betreuung

    2

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    2

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Prüfungsvorbereitung
    Repetitorien
    Fallbesprechung
    Sonst. Fortbildung

  • Dienstbeginn

    Nach 8:00 Uhr

  • Dienstende

    17:00 bis 18:00 Uhr

  • Studientage

    Frei verfügbar

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich
    Unterkunft gestellt

  • Gehalt in EUR

    1700 Franken

  • Gebühren in EUR

    keine

Texte

  • Kommentar

    Das Pathoinstitut von Liestal ist für Pathointeressierte zu empfehlen. Das Team ist nett, ausgeglichen, versucht dich zu integrieren und zu lehren. Auch der Chef nimmt sich hier und da Zeit für Unterassistenten.
    Der Tag beginnt Montag bis Donnerstag erst um 8.15 Uhr mit dem Morgenrapport. Alle präsentieren Fälle des vergangenen Tages und manchmal auch Fälle für Studenten am Mikroskop. Freitag ist mikroskopische Fortbildung für (Unter)- Assistenten. Meist sind danach Autopsin durchzuführen. Man fährt mit einem Assistenten + Sektionsassistenten nach Basel ins Bruderholzspital zur Autopsie oder autopsiert im frisch renovierten Saal des Hauses. Meist assistiert man dem Assistenten (Protokoll, Fotos) und darf aber auch selbst Hand bei der Organpräparation anlegen. Dann werden die Befunde mit dem zuständigen OA besprochen. Sehr lehrreich. Auch Zu- und Hirnschnitte darf man dann im Labor selbst aufarbeiten. Manche Autopsiepräsentation via Power Point wird dann den Klinikern durch den Unterassistenten vorgestellt. Man erhält also- äquivalent der Klinik- auch eigene Patienten. Auch der Autopsiebericht wird mit Hilfe des OA vom Untrassistenten verfasst. Gab es mal keine Autopsien, bekam man vom OA Mikropräparate, die man anschauen und eine Diagnose stellen sollte. Falls morgens mal nichts zu tun war, konnte man sich in die Bibliothek verziehen und sich fachlich bilden. Beim Makrorapport am Nachmittag wurden makroskopisch die OP- Präparate des Tages präsentiert und hier und da Fragen an die Studenten gestellt. Auch der Prof. persönlich ist sehr bemüht, Fragen zu stellen und Erklärungen abzugeben. Abends (montags, mittwochs, donnerstags) sind Tumor- und Autopsiekonferenzen, die schonmal bis 19.00 Uhr dauern können. Von den Studenten wird auch Anweswesenheit erwartet. Weiterbildung fürs ganze Team ist am Mittwoch, jeden Tag findet Zytodiagnostik statt und es gibt auch einen Labor- Schnuppertag. Fragen ist immer erlaubt und es wird adäquat geantwortet.
    In der Regel sind maximal 2 Studenten dort. Bewerbung unkompliziert 1 Jahr vorher (beliebte Stelle bei Basler Studenten) direkt im Institut.
    Fazit: Ein super Team mit einem guten Arbeitsklima, tolle Teamintegration, Lehrauftrag zumeist erfüllt.

  • Bewerbung

    Vorzeitig, ca. 1 Jahr vorher direkt im Institut. Anschreiben, Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf reichen.

Verfasser

  • Heimatuni

    Magdeburg

  • Email

    Nicht angegeben