PJ-Tertial Gynäkologie in Klinikum St. Hedwig (11/2023 bis 3/2024)

Station(en)
alle Bereiche
Einsatzbereiche
OP, Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Regensburg
Kommentar
Das Tertial hat mir insgesamt sehr gut gefallen, vor allem aufgrund des super netten Teams!

Man ist fest eingeteilt und rotiert in die unterschiedlichen Bereiche (operative Gyn-Station, geburtshilfliche Station, Wöchnerinnenstation, Gynäkologische Ambulanz, Geburtshilfliche Ambulanz, Kreißsaal und Gyn-Onko) für jeweils 2-3 Wochen.

Station:
Auf Station begleitet man die Assistenten bei der Visite und hilft bei den Stationsarbeiten wie Briefe diktieren, Nierensonos, Drainagen ziehen, Entlassgespräche führen und assistiert bei Untersuchungen. Es gibt in der Regel einen Blutentnahmedienst, so dass man nur gelegentlich Nadeln legen / Blut abnehmen muss.

Ambulanz:
Gyn: Dort gibt es Termine zur OP-Aufklärung, Spezialsprechstunden wie Urogyn, geplante Termine mit Krankheitsbildern wie Endometriose und gleichzeitig ist es wie eine Art Gyn-Notaufnahme wo sich Patientinnen mit Blutungen, Aborten etc. vorstellen.
Man begleitet hier die Assistenten und kann zum Teil selbst Anamnese machen und die gynäkologische Untersuchung inkl. TVS üben, nimmt Blut bei den OP-Aufklärungen ab oder legt Zugänge bei Patientinnen, die aufgenommen werden.
Geburtshilflich:
Hier gibt es ein ähnliches Konzept mit geplanten Terminen (zur Wachstumskontrolle, bei Terminüberschreitung etc.) und Akutpatientinnen mit Blutungen, Blasensprung, beginnend Wehen etc.
Auch hier begleitet man die Assistenten und kann ggf. Ultraschall bei den Schwangeren mit Lagekontrolle, Doppler und Fetometrie üben.

Kreißsaal:
Ich war hier im Spätdienst eingeteilt, was ich sehr empfehlen kann, da man so wirklich viel mitbekommt!
Man begleitet die Assistenten bei ihren Aufgaben und kann von unkomplizierten Spontangeburten über verschiedene Einleitungsmethoden bis hin zu (vaginal-)operativen Geburten und Sonderfällen wie Gemini- und Beckenendlagengeburten wirklich viel sehen.

OP:
Hier ist man nicht fest eingeteilt, sondern wird entweder dazugerufen und oder man geht selbstständig mit wenn man grade auf der operativen Gyn-Station eingeteilt ist. Insgesamt war ich relativ häufig im OP (auch weil ich die einzige PJlerin zu der Zeit war), was mich zum Teil aus den anderen Bereichen „rausgerissen“ hat. Allerdings wurde mir immer ausdrücklich für meine Hilfe gedankt und ernstgemeinte Dankbarkeit entgegengebracht!
Hauptsächlich wird Hilfe bei laparoskopischen OPs benötigt, wie TLHs, Endometriosesanierungen, Zystenexstirpationen usw. Dort ist man dann 2. Assistenz und sitzt meistens zwischen den Beinen, um den Uterusmanipulator zu bedienen. Ab und an wird man auch zu urogynäkologischen OPs oder Sectios dazugerufen.
Ich durfte einige Male auch 1. Assistenz bei Sectios oder Laparoskopien machen, allerdings nur aufgrund von Personalmangel.
Zugenäht hab ich erst ganz zum Schluss von meinem Tertial, da ruhig aktiv nachfragen und sich trauen!

PJ Unterricht gibt es nur einmal pro Monat zu einem bestimmten Thema, das könnte meiner Meinung nach durchaus noch etwas häufiger stattfinden :)

Insgesamt kann man wirklich viel sehen und lernen und wird als PJler*in super herzlich in das Team aufgenommen! Alle sind motiviert einem etwas beizubringen und versuchen Möglichkeiten zu selbstständigem Arbeiten zu schaffen.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Mitoperieren
Briefe schreiben
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2