PJ-Tertial Neurologie in Klinikum Grosshadern (5/2023 bis 9/2023)

Station(en)
Normalstation (I8), Rotationen (Notaufnahme, Intensiv, Stroke)
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station
Heimatuni
LMU Muenchen
Kommentar
Ich hatte mein Wahltertial in der Neurologie als erstes Tertial und hatte durch die guten Bewertungen der vorherigen PJler hohe Erwartungen, welche sich auch erfüllt haben ;)
Zuerst war ich 11 Wochen auf der Normalstation (I8) eingeteilt. Dies war super, da man sich sehr gut ins Stationsteam integrieren konnte und einem im Verlauf immer mehr an Aufgaben zugetraut wurde. Die beiden Ärztinnen waren wirklich super nett und sehr bemüht, uns PJlern etwas beizubringen. Ab der 5. Woche durften wir auch unsere ersten eigenen Patienten unter Aufsicht betreuen (Aufnahme, Anordner schreiben, diagnostisches Vorgehen vorschlagen, Untersuchungen anmelden, Visite durchführen, Kurvenvisite dokumentieren, Arztbrief komplett schreiben, Entlassgespräch führen,...), dabei konnten wir wirklich viel lernen. Des Weiteren gehörten zu unseren Aufgaben die selbstständige Aufnahme von Patienten (Anamnese und Untersuchung), das Schreiben von Arztbriefen, Lumbalpunktionen durchführen, Port anstechen, Blutabnehmen und Viggos legen (etwa 3 insgesamt pro Tag, also hielt sich wirklich sehr in Grenzen) sowie Patienten in der Oberarztvisite und der Röntgendemo vorstellen.
Am Ende kamen dann noch kurze Rotationen, bei mir je eine Woche Neurointensivstation (I2) und Stroke Unit sowie zwei Wochen Notaufnahme. Hier ist man wieder eher mitgelaufen als selbstständig Aufgaben zu erledigen, aber man hat sehr gute Einblicke in die unterschiedlichen Stationen bekommen und konnte Basics wie BGAs abnehmen lernen.
Insgesamt war die Organisation durch Dr. Dimitriadis und die Sekretärin Frau Förth wirklich sehr gut. Man hatte immer das Gefühl, dass es eine Priorität war, dass wir als PJler etwas lernen. Es gab auch zwei Feedbackrunden (nach 6 Wochen sowie am Ende), das fand ich auch sehr wertschätzend.

Die Arbeitszeiten waren etwa 45 Stunden pro Woche, oft blieb man dann eben doch mal etwas länger, um seine Briefe noch fertig zu schreiben oder andere Aufgaben zu erledigen... Also es war kein entspanntes Tertial, aber wenn man sich wirklich für Neuro interessiert, kann ich es zu 100% empfehlen!

Das Neuro-Ärzteteam ist auch insgesamt wirklich super nett, sowohl die Assistenzärzte als auch die Fach- und Oberärzte. Man wurde sehr gut integriert und hatte voll und ganz das Gefühl, auch ein Teil des Teams zu sein.
Bewerbung
normal über das PJ-Portal
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Rehas anmelden
Eigene Patienten betreuen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Punktionen
Briefe schreiben
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2