PJ-Tertial Chirurgie in Alfried Krupp Krankenhaus (3/2023 bis 7/2023)

Station(en)
Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Gefäßchirurgie
Einsatzbereiche
Station, OP, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Essen
Kommentar
Allgemein muss man unterscheiden in welchem Fachbereich man eingeteilt ist. Ich war jeweils 4 Wochen in der Orthopädie und Gefäßchirurgie und 8 Wochen in der Allgemeinchirurgie.

1. Gefäßchirurgie: Note 2. Beginn 7: 45 Uhr. Das Team ist eig recht nett, besonders zu den Assistenzärzten ist der Kontakt recht gut, der Chef ist nett und erklärt viel. Man wird regelmäßig für das Assistieren im OP eingeteilt und je länger man da ist kann man mal etwas mehr machen. Auf Station ist die Hauptaufgabe eig das Blutabnehmen. Man konnte regelmäßig an den Visiten teilnehmen und wenn man möchte, auch in der Ambulanz sein. Ab 14 Uhr gab es eig nix mehr zu tun und man wurde nach Hause geschickt.

2. Orthopädie: Note 3-4. Puuh.... Beginn 7 Uhr mit der Frühbesprechung. Dann ging es auf die Station zum Blutabnehmen und wenn man Glück hat und nicht 20 Abnahmen machen muss, kann man an der sehr kurzlebigen Visite teilnehmen. Wenn man dann nicht gebraucht wird, kann man in die Notaufnahme. Dort fühlte ich mich am wohlsten, man kann eigene Untersuchungen durchführen, Diagnose stellen und den Assistenzärzten sagen, was man an Therapien vorhat. Es wurde auch viel erklärt und die Stimmung ist recht locker.
Meistens ist man aber im OP eingeteilt. Eig mochte ich das operieren, aber die Stimmung ist häufig so dermaßen schlecht: es wird entweder die ganze Zeit geflucht, Leute angemeckert, gelästert, und wenn es mal schlecht läuft wird auch mal was durch den Raum getreten. Im Op wird man meist für Hüft- und Knie - TEPs eingeteilt, wo man die ganze Zeit nur das Bein halten soll. Dann wird einem auch alles eher ungenügend erklärt, selbst wenn man nachfragt. Der Chef ist auch schon berüchtigt für sein Temperament und das wirkt sich auf das ganze Team aus.

3. Allgemeinchirurgie: Note 2 Beginn 7:45 Uhr. Zu Beginn wurde gesagt man solle doch bitte vor der Frühbesprechung alle Blutentnahmen gemacht zu haben. Die Leute sind alle recht nett, man kann sich normal mit allen unterhalten und auch mal nen Kaffee trinken. Je länger man dabei ist, desto mehr darf man machen. Hier wurde man am häufigsten im OP eingesetzt. Wenn man Glück hat ist man 1. Assistent (bei kleinen, nicht privat versicherten Eingriffen), sonst ist man aber häufig das 5. Rad am Wagen. Haken halten und das zum Teil sehr lange. Es gab richtig interessante und aufwendige Eingriffe, wo man bis abends 18 -19 Uhr im OP steht und halt dann mal ein paar Stunden nur den Haken gehalten hat. Es wird mal mehr mal weniger erklärt und man wird mal mehr, mal weniger in die Konversation eingebunden.
Insgesamt aber meine Lieblingsrotation, da ich hier das Gefühl hatte am meisten für mich praktische Sachen gelernt zu haben.

Zum Abschluss kann ich schon das Chirurgie - Tertial empfehlen, ich würde Orthopädie nicht länger als vier Wochen machen wollen, aber jeder soll das für sich entscheiden.
Je häufiger man Sachen fragt, desto häufiger wird man auch eingebunden und es wird was erklärt. Sonst wird man manchmal vergessen :)
Bewerbung
Ãœber meine Heimatuni
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Notaufnahme
Braunülen legen
Botengänge (Nichtärztl.)
Mitoperieren
Röntgenbesprechung
Chirurgische Wundversorgung
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
597
Gebühren in EUR
keine

Noten

Team/Station
3
Kontakt zur Pflege
4
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.2