PJ-Bericht

"Luisenhospital Aachen"

Verfasst am 07.05.2007

Note

4.80

  • PJ-Krankenhaus

    Luisenhospital Aachen

  • PJ-Stadt

    Aachen Deutschland

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    1 und 2

  • Einsatzbereiche

    Station, OP,

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    12/2006 bis 3/2007

  • Stimmung Station

    5

  • Kontakt zur Pflege

    5

  • PJler-Ansehen

    6

  • Stimmung Klinik

    5

  • Unterricht

    4

  • Betreuung

    6

  • Freizeit

    3

  • Lehre auf Station

    3

  • Insgesamt

    5

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    2x / Woche

  • Inhalte

    Sonst. Fortbildung
    Nahtkurs

  • Tätigkeiten

    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Mitoperieren
    Botengänge (Nichtärztl.)

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    Frei verfügbar

  • Sonstiges

    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    Die Tätigkeiten umfassten Blutabnahmen und Verbandwechsel auf Station, Haken halten im OP, Anamnesegespräche (häufig von bereits operierten Patienten...) sowie rumsitzen in der Röntgenbesprechung. Mit diesen niedrig qualifizierten Hilfsarbeiten ist man derart beschäftigt, dass man kaum noch dazu kommt etwas zu lernen. Die Klinik hat die zusätzliche kostenfreie Arbeitskraft der PJler so fest in ihre Abläufe integriert, dass ohne die Studenten die Abläufe schnell dekompensieren. Daher gibt es auch häufiger einmal Probleme mit dem Urlaub/den Studientagen: "Die Versorgung der Stationen muss gewährleistet sein". In dieser Abteilung wird der Student nicht nur allein gelassen, er wird sogar daran gehindert sich die Medizin autodidaktisch beizubringen, indem man ihn für pflegerische Tätigkeiten mißbraucht. Der Gipfel der Frechheit ist hierbei der Studentische Blutabnahmedienst auf der interdisziplinären Privatstation. Diese Hotel-ähnliche Station ist für Private die zusätzlich mehr bezahlen, um besonderen Service zu genießen. Auf dieser Station gibt es keinen Stationsarzt, die Chefs betreuen ihre Goldesel persönlich. Die Blutabnahmen werden jedoch durch die Studenten im Haus gemacht, hierzu existiert ein Rotationssystem.
    Fortbildungen und bedside-teaching fallen häufig aufgrund eines zu großen OP-Programms aus.
    Teilweise lehrreich sind allein die Aufnahmedienste (von den Studenten mitzubesetzen, auch an Weihnachten und Neujahr...)
    Eine sehr viel bessere Stimmung herrscht übrigens in der Abteilung Gefäßchirurgie, wohin man während seines Chirurgie-Tertials für 2-3 Wochen rotieren kann. Dort ist auch regelmäßig Gelegenheit, während der OPs zu nähen.

  • Bewerbung

    Über das PJ-Büro

Verfasser

  • Heimatuni

    Aachen

  • Email

    Nicht angegeben