PJ-Tertial Innere in Luzerner Kantonsspital Wolhusen (9/2022 bis 12/2022)

Station(en)
Allgemeine Innere
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Frankfurt
Kommentar
Das PJ-Tertial in Wolhusen wird jeden begeistern, der sich entscheidet, es hier zu machen.
Man ist von der ersten Minute an überall willkommen, alle freuen sich darüber, dass man da ist. Man ist mit allen per du, sei es der Chefarzt oder die Kantinenfrau. Das Arbeitsklima und die Stimmung sind ultragut.
Es geht los mit dem Morgenrapport um 7:45 Uhr, danach gibt es entweder eine kurze Fortbildung oder das ganze Team geht zusammen Kaffee trinken (das kommt etwa 4x pro Woche vor). Effektiv fängt man gegen 8:30 Uhr richtig an zu arbeiten. Man ist immer einen Assistenzarzt zugeteilt, mit dem man sich seine Patienten teilt, also behandelt man selbstständig etwa 3 Patienten gleichzeitig. Dabei kann man immer nachfragen, wenn man sich bei etwas unsicher ist.
Auf der Station geht man um 9:30 Uhr auf die Visite, diese ist in enger Zusammenarbeit mit der Pflege, diese wissen über alle Belange der Patienten bestens Bescheid und geben auch Impulse, was Medikamente etc. angeht. Die Visite ist überdurchschnittlich lang, was aber auch daran liegt, dass man viel weniger Patienten zu betreuen hat in Deutschland: etwa 5-10, wenn es hochkommt. Also kann man sich locker 20 Minuten bei einem Patienten aufhalten. Nach der Vistite bespricht man alles mit dem Oberarzt: Dieser nimmt sich 2x pro Tag etwa eine Stunde Zeit für die Assitenten, man kann alle Fragen klären, das weitere Procedere festlegen und Medikamente zusammen verordnen - dieser Job ist also idiotensicher und nach der 1. Woche kriegt man das auch als Unterassistenten locker hin. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Oberärzte viel mehr anwesend auf Station und in die Behandlung der Patienten involviert. Um 12:30 Uhr gehen alle gemeinsam in der Kantine essen, das essen ist sehr gut, kostet vergünstigte jedoch immer noch 9 CHF (statt 14.50 CHF).
Ich habe mir meistens was vorgekocht im Wohnheim.
Nachmittags erledigt man dann Procedere wie Sonos, Punktionen, Schellong Tests, Angehörigengespräche und schreibt die Briefe.
Um 16:30 Uhr der Röntgenrapport, danach geht man entweder nach Hause oder macht noch kurz etwas auf Station, um 18 Uhr ist man spätestens daheim.
Auf dem Notfall kann man die Patienten selbstständig untersuchen und auch Verordnungen für die Diagnostik machen, je nachdem wieviel los ist.
Wenn man nicht fest auf einer Station eingeteilt ist, lohnt es sich, die kardiologische Abteilung anzuschauen - dort kann man dann nach Einarbeitung und wenn man Interesse zeigt auch selbstständig Holter-EKGs und Ergometrien auswerten.

Im Wohnheim wohnen andere UHUs und auch Studenten der Physio, sodass man sich nicht alleine fühlt und sich eigentlich immer abends zum kochen trifft (so war es bei mir, kommt natürlich auf die Gruppe an). Das Wohnheim an sich ist sehr sauber, man hat ein eigenes Bad und teilt sich die Küche, jedoch sind Küchenutensilien sehr spärlich, sodass ich mir von zuhause scharf Messer, eine Pfanne und ne Auflaufform auf jeden Fall mitbringen würde.
Bewerbung
1,5 Jahre im Voraus über das online Bewerbungsformular
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
EKGs
Röntgenbesprechung
Rehas anmelden
Patienten aufnehmen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
Punktionen
Eigene Patienten betreuen
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
1250€
Gebühren in EUR
50€ für Tertialbescheinigung, 368 CHF für das Zimmer

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1