PJ-Bericht

"Deutsches Herzzentrum Berlin"

Verfasst am 19.05.2009

Note

3.13

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    5

  • PJler-Ansehen

    3

  • Stimmung Klinik

    3

  • Unterricht

    5

  • Betreuung

    3

  • Freizeit

    2

  • Lehre auf Station

    3

  • Insgesamt

    3

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    Kein Unterricht

  • Inhalte

    Patientenvorstellung

  • Tätigkeiten

    Braunülen legen
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Mitoperieren
    EKGs
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Patienten aufnehmen

  • Dienstbeginn

    Vor 7:00 Uhr

  • Dienstende

    Vor 15:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    + man kommt pünktlich raus
    + Mittagessen ist regelmäßig möglich und Angebote sind topp
    +/- OP-Zeiten sind rar (kann Vor- oder Nachteil sein)
    - Pflegepersonal ist nicht gerade freundlich
    - Chirurgen im OP teilweise sehr ruppig
    - man sieht nur Thoraxchirurgie
    - Fortbildung für Studenten gibt es de facto nicht, nur die allgemeine Fortbildung 2x/Woche

    Der Alltag sieht meistens so aus, dass ich zwischen 6.30 Uhr und 7.00 antanze. Die Morgenbesprechung/-übergabe geht dann so bis 7.15/.30 Uhr. Dann geht es los an Blutabnehmen. Das ist schon wirklich ziemlich viel, weil von den bis zu 40 Patient mindestens jeder Zweite wenigstens eine Gerinnungskontrolle bekommt. Also so 20-30 Abnahmen können das schon sein. Davon allerdings mehr als die Hälfte aus dem ZVK. Bis zur 8. Woche war auch noch ein zweiter PJ´ler da, der aber die zweite Hälfte des Tertials in Südafrika macht. Ach ja, die OP´ler haben mich nur in den ersten 2 Wochen genervt. Im Augenblick werde ich von da nicht mehr angefordert....also heisst es Füße stillhalten. ;-)

    Danach gehe ich entweder mit zur Visite oder, was häufiger vorkommt, nehme Patienten preoperativ auf (Anamnese/Inspektion/Blut/Flex/Eintrag ins System etc.). Je nachdem, ob viel oder wenig los ist, ist man damit den übrigen Morgen beschäftigt. Im Augenblick ist die Ärztesituation aber recht komfortabel, so dass ich da nicht wirklich im Stress stehe. Mittags geht es dann hoch ins Restaurant (2,80 für Suppe, Hauptgang und Nachtisch). Wenn sonst noch was auf Station anfällt (hier ´ne Flex, da mal was nachschlagen etc.) ist dann natürlich im Zweifel auch mein Job. Die Atmosphäre ist aber wirklich sehr angenehm....zumindest unter den Ärzten, die Schwestern sind teilweise schon etwas giftig. An manchen Tagen gehe ich dann um 14.30 Uhr. Wenn ich viele Pre-OPs aufgenommen habe, bleibe ich noch zur Nachmittagsübergabe (14.30 bis ca. 15.30 Uhr) und stelle die Patienten vor. Insgesamt sind die Arbeitszeiten recht flexibel. Wenn mal richtig Arbeit da ist, bleibt man auch mal bis 18-19Uhr, dafür geht man auch mal um 13 Uhr, wenn nichts los ist. Btw, ich bin auf der H2. Kann sein, dass es auf der H1 etwas rauer zugeht...berichtet zumindest der PJ´ler, der dort ist.

    Insgesamt eine ordentliche Wahl (zumindest die H2). Lerntechnisch natürlich beschränkt auf Thoraxchirurgie/Kardiologie. Dafür ein außergewöhnliches Haus mit eher ungewöhnlicher Patientklientel (oder ist es normal, dass Patienten mit dem Learjet zum Herzkatheter kommen? ;-).

  • Bewerbung

    Nicht angegeben

Verfasser

  • Heimatuni

    Berlin

  • Email

    Nicht angegeben