PJ-Bericht

"Klinikum Bad Hersfeld"

Verfasst am 03.11.2008

Note

4.13

  • PJ-Krankenhaus

    Klinikum Bad Hersfeld

  • PJ-Stadt

    Bad Hersfeld Deutschland

  • Fachrichtung

    Unfallchirurgie

  • Station

    UCh1

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Notaufnahme,

  • Dauer

    4 Wochen

  • Zeitraum

    8/2008 bis 9/2008

  • Stimmung Station

    4

  • Kontakt zur Pflege

    4

  • PJler-Ansehen

    5

  • Stimmung Klinik

    3

  • Unterricht

    4

  • Betreuung

    6

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    4

  • Insgesamt

    5

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    3 x / Woche

  • Inhalte

    Sonst. Fortbildung
    Nahtkurs

  • Tätigkeiten

    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Mitoperieren
    Botengänge (Nichtärztl.)

  • Dienstbeginn

    Vor 7:00 Uhr

  • Dienstende

    17:00 bis 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    Wer sich regelmässig verarschen lassen will, ist hier richtig. Der Tag beginnt damit, dass während die Ärzte Visite machen, die Studenten das Blut abzunehmen haben. Nur wenn man schnell genug ist, bekommt man das Ende der Visite mit. Patientenkontakt gleich null!

    Danach geht es zur Röntgenbesprechung, wobei man mit den Patienten sowieso nichts anfangen kann, da man nur ihre Venen, nicht aber ihre Krankengeschichte kennt.

    Anschliessend in den OP zum Haken halten. Während man sein Bestes gibt, erfährt man vom Chef alle Unwichtigkeiten, z.B: wie "toll, perfektionistisch und überragend" doch die Unfallchirurgen sind und darf sich dabei z.T. dumm anmachen lassen. Wenn der Student dann seine Frohnarbeit getan hat, zieht er sich zurück in seine Gemächer und wartet auf den (An)ruf bis sein Herr ihn wieder zum Haken halten holt.

    Wer glaubt, dass er in der Zeit auf Station etwas arbeiten könnte, ausser Blut abnehmen, der irrt.

    Man kann auch in die Notaufnahme gehen und versuchen dort mitzuhelfen. Dies hängt vom diensthabendem Arzt und OA ab. Die Assistenzärzte sind meist ok.
    Ich kann mich erinnern, dass als ich dort zum etwa 10 Mal nähte (insgesamt mein etwa 500 Wundverschluss), ein OA mir ausrichten liess, Studenten die nähen wollen, sollten am Wochenende wiederkommen.

    Diese Menschen haben mir die Lust an der Chirurgie entgültig genommen.

  • Bewerbung

    --

Verfasser

  • Heimatuni

    Giessen

  • Email

    Nicht angegeben