PJ-Bericht

"Jüdisches Krankenhaus"

Verfasst am 05.10.2008

  • PJ-Krankenhaus

    Jüdisches Krankenhaus

  • PJ-Stadt

    Berlin Deutschland

  • Fachrichtung

    Innere

  • Station

    7, 12

  • Einsatzbereiche

    Station
    Notaufnahme
    Diagnostik

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    6/2008 bis 10/2008

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • PJler-Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    2

  • Betreuung

    1

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    1

  • Gewichtet

    1.33

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Bildgebung
    Fallbesprechung
    EKG
    Sonst. Fortbildung
    Patientenvorstellung

  • Tätigkeiten

    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Untersuchungen anmelden
    Patienten aufnehmen

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    Es gibt im Jüdischen zwei Innere Abteilungen: Die Kardio (I. Innere) mit den Stationen 2 und 7 und die Gastro (III. Innere) mit den Stationen 5 und 12. Am ersten Tag hat man die Möglichkeit Wünsche zu äußern in welcher Abteilung man anfangen und ob man nach der Hälfte der Zeit in die andere Abteilung wechseln möchte. Grundsätzlich kann ich beide Innere Abteilungen empfehlen. Die Ärzte sind durchweg sehr nett und sind so dankbar für unsere Hilfe, dass nie das Gefühl entstand ausgenutzt zu werden. Da das Haus relativ klein ist findet man sich schnell zurecht und fühlt sich ein klein wenig heimisch, was sicherlich auch am ungewöhnlich guten Verhältnis der Assistenten untereinander liegt. Mittwochs finden die Fortbildungen in Bildgebung (immer) und EKG (in ca. 50% der Fälle) statt zu denen man immer hingehen darf. Es ist an ruhigeren Tagen auch immer möglich in der Funktion zuzuschauen. Außerdem sind die Ärzte -bis auf ganz vereinzelte Ausnahmen- immer bereit zu erklären, selbst wenn sie selbst gerade viel zu tun haben. Die einzigen beiden Kritikpunkte wären, dass a) man selbst deutlich drängeln muss, damit man selbständige Arbeiten jenseits des Blutabnehmens, Braunülen legens und mal kurz dies oder das Erledigens zu tun bekommt. Das ist aber grundsätzlich kein Problem, wenn man mit dem Drängeln am Ball bleibt. Und b) die Assis mit denen man zusammenarbeitet ständig wechseln, weil sie entweder kurzfristig einer anderen Station zugewiesen werden, die A und B Seite einer Station ständig tauschen oder sie prä/post Dienst sind. Das hat zwar einerseits den Vorteil, dass man viele verschiedene Stile kennenlernt, andererseits ist es aber auch anstrengender, weil man sich bei jedem neuen Arzt erst wieder "von vorn beweisen" muss.

    Als Fazit: Das Jüdische ist ein klasse Haus für das Innere Tertial in dem ihr viel lernen könnt wenn ihr hinterher seid, trotzdem noch genug Freizeit habt und nie mit Bauschschmerzen verlassen müsst.

  • Bewerbung

    Nicht angegeben

Verfasser

  • Heimatuni

    Berlin

  • Email

    Nicht angegeben