PJ-Bericht

"Klinikum Herford"

Verfasst am 28.09.2008

Note

1.87

  • PJ-Krankenhaus

    Klinikum Herford

  • PJ-Stadt

    Herford Deutschland

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    7A

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Notaufnahme, Diagnostik,

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    4/2008 bis 7/2008

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • PJler-Ansehen

    2

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    1

  • Betreuung

    1

  • Freizeit

    3

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    2

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    2x / Woche

  • Inhalte

    Repetitorien
    EKG
    Sonst. Fortbildung
    Patientenvorstellung
    Bildgebung
    Fallbesprechung
    Nahtkurs

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Notaufnahme
    Patienten untersuchen
    Mitoperieren
    Rehas anmelden
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Untersuchungen anmelden
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    17:00 bis 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Unterkunft gestellt

  • Gehalt in EUR

    250

Texte

  • Kommentar

    Man kann sich in Herford aussuchen, in welcher chirurgischen Abteilung man sein möchte. Wählen kann man zwischen Allgemein-/Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie. Ich hatte mich für die Gefäßchirurgie entschieden, da mich das Fach interessierte und ganz besonders weil der Abteilung ein einigermaßen guter Ruf vorausging. Es gab dort einen neuen "jungen" Chef, sowie 2 Oberärzte (später kam noch eine weitere Oberärztin dazu) sowie 3 Assistenten, von denen 2 nur für die Station zuständig sind und einer für die Station und den OP. In den OP konnte man immer, wenn man wollte oder die Zeit fand. Anfangs war das auch sehr interessant, allerdings hatte ich gen Ende des Tertials hin meine Mühen durchschnittlich länger als 4 Stunden am Stück am OP-Tisch zu stehen (naja, werde wohl niemals Chirurg!). Die Stationsarbeit ist recht simpel. Alles was es gibt, kann der PJler auch machen (wenn er denn möchte). Patienten aufnehmen, untersuchen, therapieren (Wundmanagement auf Station!), entlassen. Das Klima auf der Station war ok. In Zeiten des Personalmangels (Ärztlich und Pflegerisch) waren zwar alle teilweise etwas gestresst, aber das Verhältnis zwischen Pflege und Ärzteteam sowie PJler war recht gut. Privat wurde auch etwas unternommen, so dass man auch mal zwischen den Büchern aufschauen konnte :-)

    So, und nun das Negative:
    Die Stationsarbeit dauert lange. Fertig wird man selten vor 17 Uhr und das Mittagessen ist nur möglich, wenn man nicht im OP steht (zwischendurch von der OP weggehen wär ja auch däml...). Über etwas anderes Negatives kann ich eigentlich nicht berichten und dieses Problem lag eher an mir, ich wollte auch nicht wirklich gehen, wenn ich noch etwas lernen konnte.

    Fazit: Jederzeit sofort wieder! Man lernt viel, bekommt alles, aber auch wirklich alles erklärt, und man hat einigermaßen freie Hand zum Arbeiten (man wird nicht im Sekundentakt kontrolliert).

  • Bewerbung

    keine

Verfasser

  • Heimatuni

    Hannover

  • Email

    Nicht angegeben