PJ-Tertial Gastroenterologie in Krankenhaus Barmherzige Brueder (3/2012 bis 6/2012)

Station(en)
16
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Regensburg
Kommentar
Gastroenterologie/ Rheumatologie

Hier steht Regensburgs „Lieblingsorgan“ im Centrum. Die Leber. Aber es gibt durchaus auch viele andere interessante Krankheitsbilder aus der Rheumatologie zu sehen. Vorgesehen ist, dass man ein Zimmer komplett alleine betreut, bei den Visiten vorstellt etc. Dies habe ich nicht ganz umsetzten können (vor allem, weil man aufgrund der vielen Fortbildungen eben nicht kontinuierlich auf Station ist) und wie überall kommt es sehr auf den Assistenten an mit dem man zusammenarbeitet, aber wenn man will, kann man viel selbständig arbeiten. (Vor allem Aufnahmen und die Assistenten freuen sich, wenn man dann auch den Brief diktiert). Außerdem darf man häufiger Aszites punktieren. Sehr interessant fand ich die Woche Rotation in die Gastroskopie und Koloskopie. Viel selbst machen kann man dort außer der Propofol Narkose nicht, aber man sieht die Befunde welche man ständig auf Station anmeldet.

Onkologie

Morgens schaut man die Patienten von Station im Sono an (viele eindrückliche Befunde) und punktiert ggf. Befunde zusammen mit den Oberärzten. Anschließend auf Station hilft man ein wenig mit beim Nadel legen und Ports anstechen. Immer wieder kann man bei verschiedensten Punktionen assistieren bez. darf sie auch selbst durchführen unter Anleitung. Nachmittags werden Aufnahmen gemacht, wobei viele Patienten bereits eine große Akte auf Station haben und sich so die Anamnese auf Chemo -Nebenwirkungen beschränkt. Am interessantesten sind dann die Neuaufnahmen, wo man das ganze Spektrum der Onkologie mit bekommt. Schwerpunktmäßig aber natürlich die Hämatologie. Selbständiges Betreuen von Patienten ist zwar erwünscht aber praktisch nicht möglich. Zum einen, weil die Therapien sehr speziell sind und es genug Assistenten gibt. Außerdem gibt es keinen eigenen PC-Platz für uns PJler.

Notfallzentrum

Hier hat es mir am besten gefallen. Man darf sich nach Rückspräche mit dem Chef/Oberarzt selbständig einen Patienten auswählen, ihn anamnestizieren und körperlich untersuchen, anschließend den Brief diktieren, mit dem OA Anforderungen durchsprechen und diese anordnen und ggf. den Patienten aufnehmen und verlegen. Das Team ist sehr nett, man freut sich über die Unterstützung von uns PJlern und man kann tatsächlichen einen Patienten von A-Z versorgen. Hierbei ist der Lerneffekt mit Abstand am größten gewesen.

Fortbildungen:

Es gibt ein sehr vielfältiges und großes Fortbildungsprogram. Regelmäßig gibt es gute vorlesungsartige Fortbildungen zu verschiedensten Themen, ein sehr gutes chirurgisches Seminar in dem Fälle wie in der mündlichen Prüfung besprochen werden. Sehr gut und mit besonderem Augenmerk auf Blickdiagnosen sind die Lehrvisiten in der Onkologie sowie der Gastroenterologie. Ein absolutes Highlight ist der Sono-Kurs, in dem wir regelmäßig und strukturiert die Basics vom Abdomen-Sono beigebracht bekommen und auch üben können. Etwas komplexer ist der Herzecho-Kurs, aber auch hier kann man ein Grundverständnis mitnehmen.
Insgesamt sind alle Veranstaltungen und das ganze Tertial sehr gut organisiert was super angenehm ist.

Jedem, der ein Tertial hier machen kann wünsche ich viel Spaß und Erfolg!
Bewerbung
Ãœber Herr Selinger vom Dekanat
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Fallbesprechung
EKG
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gesammelt am Ende
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
450

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13