PJ-Tertial Unfallchirurgie in Staedtisches Klinikum Lueneburg (8/2010 bis 10/2010)

Station(en)
2B, 2C
Einsatzbereiche
Station, OP, Notaufnahme
Heimatuni
Goettingen
Kommentar
Ich würde Chirurgie in Lüneburg nicht unbedingt empfeheln. Ich war in der Unfallchirugie und war auch froh, dass ich nur dort war, da die Stimmung da um einiges netter war als in der Allgemeinchirurgie, aber gelernt habe ich nichts.
Ich stand in den 8 Woche fast nur in Hüft- oder Knie-TEPs, gerne auch zwei am Tag, und habe höchstens zwei, der interessantere OPs gesehen. Wenn man dann mittags kurz aus dem OP konnte standen auf Station noch die Blutentnahmen, die man dann gerne in der halben Stunde Pause zwischen zwei anstrengenden OPs erledigen sollte. Die Assistenten in der Unfallchirurgie waren eigentlich alle nett und die Oberärzte und der chef auch, im OP herrschte meist eine angenehme Stimmung, aber man hat doch gemerkt, dass man in der Klinik als PJler kein gutes Standing hatte und vor allem als Hakenhalter und für die Blutentnahmen gebraucht wurde.
In der Ambulanz konnte man immerhin ein bisschen nähen (die Hautnaht durfte man auch im OP meistens machen), allerdings habe ich kein einziges Gelenk untersucht in 8 Wochen Unfallchirurgie.
Insgesamt ein nettes Ärzteteam, aber unglaublich unfreundliche Schwestern und wenig Lehre - meist konnte man sich aber pünktlich aus dem Staub machen.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Notaufnahme
Mitoperieren
Rehas anmelden
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gesammelt am Ende
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
4
PJler-Ansehen
4
Stimmung Klinik
3
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Lehre auf Station
3
Insgesamt
3

Durchschnitt 3.00