PJ-Tertial Radiologie in Albertinen Krankenhaus (6/2009 bis 9/2009)

Station(en)
Radiologie
Einsatzbereiche
Diagnostik
Heimatuni
Hamburg
Kommentar
In der Radiologie am Albertinen-Krankenhaus wird man als PJler noch so behandelt wie es eigentlich gedacht ist. Nämlich als Student, der ausgebildet werden soll - nicht als billige Aushilfskraft.

Die Stimmung in der Abteilung ist wirklich ausgesprochen nett, insbesondere auch der Kontakt zu den MTAs. Alle Radiologen sind hier wirklich motiviert den Studenten etwas beizubringen, egal ob Chef-, Ober- oder Assistenzärzte.
Die Abteilung deckt das gesamte Spektrum der modernen Radiologie ab, angefangen von konventionellen Röntgenaufnahmen, CT, MRT bis hin zu großen interventionellen Eingriffen wie der Implantation von Aortenstents. Man hat an allen Arbeitsplätzen die Möglichkeit zuzusehen, bzw. selbst tätig zu werden (hier ist etwas Selbstorganisation gefragt, einen festen Rotationsplan gibt es nicht).
Erklärt wird reichlich und mit viel Engagement.

Vormittags werden die konventionellen Röntgenbilder befundet und dann den einzelnen Abteilungen am frühen Nachmittag in Röntgenvisiten vorgestellt. Bei der Befundung im Laufe des Vormittags gibt es meist vom Befunder zu jedem Bild eine ausführliche Erklärung, soweit es die Zeit zulässt.
Hierbei lernt man insbesondere die systematische Befundung von Röntgenbildern, so dass man am Ende einigermaßen sicher ein Thoraxbild befunden kann. Dies wird auch immer wieder geübt.

In CT und MRT kann man nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch Untersuchungen selbst ansehen und eigene Befunde schreiben. Wer noch keine richtige Routine im Braunülen legen hat, wird sie hier bekommen. Allerdings legen auch die Ärzte selbst Zugänge. Es ist also nicht so, dass man als PJler von morgens bis abends der Braunülensklave ist. In der Angiographie kann man auch jederzeit zusehen, oder auch mal bei einer Gefäßintervention assistieren.

Fazit: Egal ob für den angehenden Radiologen, oder für jemanden der Radio nur als "fit für die Klinik"-Tertial wählt - hier bekommt man in einer netten Arbeitsatmosphäre von engagierten Ärzten viel beigebracht. Ein echter Geheimtip!!!
Bewerbung
Zuteilung über Studiendekanat
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.13