PJ-Tertial Chirurgie in Luisenhospital Aachen (5/2021 bis 9/2021)

Station(en)
Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Allgemeinchirurgie, Radiologie
Einsatzbereiche
Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, OP, Station
Heimatuni
Aachen
Kommentar
Meine Tertial im Luisenhospital hat direkt wunderbar angefangen. Am ersten Tag bekamen wir eine ausführliche Einführung und Führung durch die beiden PJ koordinatoren, Frau Zeidler-Provisor und Herrn Doktor Rode. So könnte man sich direkt wohl fühlen.
In der Chirurgie rotiert man als PJler einen Monat in die Gefäßchirurgie, einen Monat Unfallchirurgie sowie zwei Monate allgemein Chirurgie. Zusätzlich kann man wenn man Lust hat, eine Woche in die plastische Chirurgie, Radiologie oder Thorax Chirurgie rotieren.

Gefäßchirurgie:
Sehr nettes Team, liebe Pflege, teilweise etwas chaotischer Stationsablauf, aber alle waren sehr bemüht. Mir wurde schon am ersten Tag gesagt, dass jeder PJler, der sich nicht ganz blöd anstellt einen Zeh amputieren darf. Durfte ich dann auch in meiner dritten Woche als „Hauptoperateur“, natürlich mit einem Oberarzt dabei, machen. Ansonsten durfte man viel mit in den OP, wenn man gut parat stand, auch viel erste Assistenz machen, ab und zu nähen, saugen etc. Im OP wurde viel erklärt und abgefragt. Viele Blutabnahmen morgens, wurde aber auch von den Assistenzärzten abgenommen wenn man in den OP musste. Auf Station haben sich alle sehr gefreut, wenn man Interesse gezeigt hat, auch mehr Aufgaben zu übernehmen, wie zum Beispiel Briefe schreiben etc. Dafür wurde dann auch viel beigebracht und verbessert. Es hat sich auch immer gelohnt mal Tage in der gefässchirurgischen Ambulanz zu verbringen. Dort durfte man viel Dopplern, Fäden oder Klammern ziehen und hat einfach Einblicke über die Stellung der OP-Indikationen und ambulanten Behandlung bekommen.

Unfallchirurgie:
Super nettes Team, sehr gut organisiert. Der Tag geht erst mal entspannt los mit Visite ab 7:15 Uhr, danach um 7:45 Uhr Röntgenbesprechung mit der ganzen Abteilung, danach alle gemeinsam was zum Frühstücken in der Cafeteria holen. Dann haben wir meistens schnell Blut abgenommen, was sich echt in Grenzen hielt, haben Verbände neu gemacht und sind, je nachdem früher oder später, in den OP. Natürlich einige Hüft und Knie TEPs, wo immer ein PJler hin musste, aber wir haben das meistens gut dank guter Studenten Besetzung aufteilen können. Ansonsten dürfte man auch bei fast allen kleineren Eingriffen die man interessant fand mit an den Tisch. Ich durfte öfters mal nähen, auch Intrakuta an und subkutan. Einmal durfte ich als Highlight sogar den Hautschnitt und Eröffnung bis zur Faszie mit dem Kokelschwert machen. Ich habe die Abteilung und ganz besonders die Assistenz Ärzte in der Zeit wirklich in mein Herz geschlossen. Es war immer gute Stimmung, alle haben sich sehr gefreut, wenn man Briefe übernommen oder einen Dienst mitgemacht hat. Oft lief im Arztzimmer Musik und es wurde viel gescherzt.
Bewerbung
PJ Portal
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Nahtkurs
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
EKG
Bildgebung
Tätigkeiten
EKGs
Patienten untersuchen
Röntgenbesprechung
Poliklinik
Rehas anmelden
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Mitoperieren
Botengänge (Nichtärztl.)
Punktionen
Braunülen legen
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
250

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13