PJ-Tertial Anästhesiologie in Bezirkskrankenhaus St. Johann (1/2020 bis 3/2020)

Station(en)
OP
Einsatzbereiche
OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Wien
Kommentar
Ich absolvierte 2 Monate meines chirurgischen Tertials auf der Anästhesie.

Gleich am Beginn bekam ich eine Mentorin zur Seite gestellt. Noch in der ersten Woche vereinbarten wir gemeinsam Lernziele und es wurde besprochen was ich mir von meinem Tertial erwartete und was ich erreichen wollte. Ich bekam dann einen Stundenplan für die weiteren Wochen ausgehändigt.
Der Arbeitstag beginnt immer um 7:15 Uhr mit einer kurzen Übergabe und Besprechung des anstehenden OP Programmes. Je nach Wunsch konnte ich mir jeden Tag einen anderen Arzt/Ärztin aussuchen bei dem/der ich mich für den Tag anhängte.
Der Arbeitstag endete je nach dem wie viele OPs eingeteilt waren, um ca.16:00 Uhr. Um 15:15Uhr gab es nochmal eine Besprechung, um die Patienten für den morgigen Tag durchzugehen.

Im OP durfte man schnell relativ viel selbstständig machen, wie Maskenbeatmung, Larynxmaske legen, intubieren, Zugänge legen, Monitoring und unter Aufsicht auch selbstständig die Narkosen überwachen. Ich habe auch gelernt in Stresssituationen Ruhe zu bewahren und den Zustand eines Patienten besser einschätzen zu lernen.

Auf der Intensivstation war ich nicht eingeteilt, aber ich habe auch nicht nachgefragt ob es möglich wäre.
Das gesamte Team war wirklich sehr nett und stets bemüht bei Interesse alle Fragen zu beantworten. Es war auch sehr gut wieder einmal die Physiologie zu wiederholen.

Zusätzlich war es auch erlaubt am Notarztwagen Dienste mit zu machen oder in der Anästhesieambulanz bei präanästhesiologischen Gesprächen dabei zu sein.
Insgesamt fand ich dieses Tertial sehr lehrreich und kann es auf jeden Fall jedem weiterempfehlen. Obwohl ich anfangs nicht sehr viel Ahnung hatte von Beatmung oder Notfallmanagement muss ich sagen, dass man gerade auf der Anästhesie eine steile Lernkurve erreichen kann und sich vielleicht nach dieser Zeit auch nicht mehr so unsicher fühlt in Stresssituationen.

Am Ende hatte ich definitiv das Gefühl Teil des Teams zu sein und ich habe mich durchgehend sehr wohl gefühlt. Auch der Primar war stets bemüht, dass es mir gefällt und ich etwas mitnehmen kann.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Unterkunft gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.07