PJ-Tertial Innere in St. Josefs-Hospital Dortmund (10/2019 bis 1/2020)

Station(en)
M2, Intensiv
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Muenster
Kommentar
An dem Tag vor dem Beginn meines PJs dort wurde alles Organisatorische geregelt und ich habe von der Personalabteilung eine kurze Führung durch das Haus bekommen.
Daher konnte ich mich am nächsten Tag ganz auf die Arbeit konzentieren. Jeder Tag fängt mit der Frühbesprechung um 7:45Uhr an, in der die Patienten der Nacht vorgestellt werden. Dann geht man zu der Stationsarbeit.
Am Anfang war ich einem Stationsarzt zugeteilt, der wirklich nett war und mir die Tagesstruktur auf der Station erklärt hat. Die ersten paar Tagen brauchte ich, um die Räumlichkeiten und die Leute kennenzulernen. Dann habe ich langsam angefangen, Aufgaben der Ärzte durchzuführen. Nach Rücksprache mit dem OA habe ich einzelne Patienten und Zimmern übernommen, habe Therapien vorgeschlagen und Briefe geschrieben. Der Tag endet mit der Besprechung mit dem zuständigen OA, in der man Therapievorschläge besprechen kann. Diese Besprechungen waren immer wirklich hilfreich.
Wenn man keine Arbeit auf der Station hatte, konnte ich in die Notaufnahme gehen. Natürlich muss sich man zuerst beweisen, aber danach kann man eigene Patienten aufnehmen und nach Rücksprache die ersten diagnostischen und therapeutischen Massnahmen anordnen.
Bei Interesse konnte ich auch immer zu Sonographien oder anderen Untersuchungen mitkommen und habe viel "Hands-On" Unterricht bekommen.
Ich muss sagen, alle, von den Sekretärinnen, Pflegerinnen und Pflegern und AÄ bis zum Chefarzt waren die ganze Zeit wirklich nett und hilfsbereit, deswegen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Was ich bei der Transformation vom Medizinstudent zum Arzt wirklich hilfreich finde, ist, dass ich die Möglichkeit hatte, meine Ideen selbstständig zu realisieren, aber trotzdem immer unter Aufsicht war.
Ich bin oft länger geblieben oder an Wochenenden hingegangen, weil die Atmosphäre so gut war und ich viel lernen konnte. Es wird jedoch nicht von einem PJler erwartet. Es wäre aber schade diese Möglichkeit nicht zu benutzen.

Manchmal musste ich mich ziemlich schnell an Änderungen anpassen, was nicht immer einfach war. Diese Flexibilität hatte aber auch Vorteile, und hatte mir erlaubt, mehrere Stationen und Ärzte kennenlernen, deswegen würde ich das nicht negativ bewerten.
Bewerbung
Wirklich tolles Tertial, man kann wirklich Vieles lernen und viele praktische Tätigkeiten erwerben. Ich würde es definitiv weiter empfehlen für jeden, der Interesse hat!
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Patienten aufnehmen
Notaufnahme
Eigene Patienten betreuen
Untersuchungen anmelden
Braunülen legen
Briefe schreiben
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
4
Betreuung
1
Freizeit
3
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.33