PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Martin-Luther-Krankenhaus (7/2019 bis 10/2019)

Station(en)
Chirurgie
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Ich habe mich entschieden das letzte Tertial meines PJ im Martin Luther Krankenhaus zu absolvieren, da ich bereits von ehemaligen PJ‘lern gehört hatte, dass es relativ entspannt sein zugehen soll. Ich persönlich bin absolut nicht an der Chirurgie Interessiert und hatte somit keine großen Erwartungen an das Pflicht-Tertial. Die insgesamt drei Monate (für den vierten hatte ich Urlaubstage aufgehoben) waren wir PJ‘ler jeweils einen Monat auf jeder der drei verschiedenen chirurgischen Stationen - jeweils immer 2-3. PJ‘ler auf Station. Da zu der Zeit Semesterferien waren und auch Famulanten auf Station waren - war es die meiste Zeit so, dass neben neben dem Stationsarzt und 2-3 PJ‘lern zusätzlich 2-3 Famulanten auf Station waren. Blutentnahmen übernahmen meinst die Schwestern und die Patienten kamen aufgenommen mit Flexüle auf Station. PJ’ler und Famulanten konnten sich täglich aussuchen ob sie in den OP der jeweiligen Station gehen wollten, der Sprechstunde beiwohnen wollten oder zur Visite auf Station blieben. Nirgendwo wurde man wirklich gebraucht außer ggf. in Ausnahmefällen! im op zu assistieren. Ich überlies dies häufig einem der anderen Pj‘ler oder Famulanten die wirklich an Chirurgie interessiert waren und davon profitieren konnten. Außer dem „assistieren“ beim Verbandswechsel und ggf. mal einer Blutentnahme hätte man theoretisch keine Tätigkeit und lief die meiste Zeit mit dem Stationsarzt mit und leistete diesem Gesellschaft. Die Ärzte und das Pflegepersonal waren überwiegend sehr freundlich. Chefarztvisiten wie man sie aus anderen Häusern und Fachbereichen kennt wo PJ‘ler gelegentlichen abgefragt werden oder ähnliches habe ich gar nicht erlaubt. Die Chefärzte sind überwiegend freundlichen und begegnen den Stationsärzten und uns Pj‘lern bzw. Famulanten auf Augenhöhe - gleiches gilt für Oberärzte. Ingesamt kann ich sagen das ich das PJ im MLK allen empfehlen kann die es als Pflichttertial ansehen und sich während des letzten Tertials schon auf die M3 vorbereiten möchten. Häufig war ab 11 Uhr auf Station nichts mehr zu tun (davor eigentlich auch nicht, außer bei der Visite mitzulaufen und wie oben beschrieben), danach könnte man sich selbstständig Aufgaben suchen oder häufig ach einer ausgedehnten Mittagspause von einer Stunde - gegen 12 - 13 Uhr bereits nach Hause gehen. Für diejenigen die wirklich an der Chirurgie Interessiert sind würde ich davon abraten hier ihr PJ zu machen, da selbst wenn man motiviert an das Tertial rangeht man selten im Op assistieren kann (häufig sind im Op zwei Ärzte am Tisch eingeplant) und da es sich um ein relativer kleines Haus handelt die Op nicht wirklich anspruchsvoll und abwechslungsreich sind.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Repetitorien
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Chirurgische Wundversorgung
Briefe schreiben
Braunülen legen
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Punktionen
Blut abnehmen
Mitoperieren
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
3
Stimmung Klinik
3
Unterricht
2
Betreuung
6
Freizeit
1
Lehre auf Station
3
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.87