PJ-Tertial Anästhesiologie in Klinikum Saarbruecken (1/2019 bis 4/2019)

Station(en)
OP/Intensivstation
Einsatzbereiche
OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich habe mich für Anäshtesie entschieden, weil ich in die Anästhesie reinschnuppern wollte und sehen wollte, ob das etwas für mich ist.
Am ersten Tag wird man vom Chefarzt in die Mangel genommen, dafür empfehle ich Physio und Anatomie bis ins kleinste Detail nochmal zu wiederholen. Da ich weder das Krankenhaus noch die Abteilung vorher kannte, bin ich ein bisschen auf die Nase gefallen, da ich mich kaum bis gar nicht vorbereitet habe.
Nach dem ersten Schock der ersten Wochen habe ich mich dann sehr gut eingelebt. Man muss ein bisschen Geduld aufbringen, und sich mit der OP-Pflege gut stellen, die haben einen hohen Durchlauf an Praktikanten/Hospitanten/PJler/Famulanten und den ein oder anderen fiesen Kommentar über sich ergehen lassen, aber wenn man die erste Zeit überstanden hat, schließt die Pflege auch einen ins Herz.
Alle Ärzte geben sich wirklich viel Mühe einem was beizubringen und zu lehren, und rückblickend muss ich sagen, dass dieses Tertial eines der lehrreichsten Tertiale überhaupt war. Morgens kann man sich aussuchen zu welchen Arzt man in den Saal geht und hilft dann dort den ganzen Arbeitstag mit. Je nach Arzt kann man auch mal um 15 Uhr gehen, das hängt auch viel von der eigenen Motivation und Lust ab :)
Nach 8 Wochen OP bin ich dann auf Intensiv rotiert und auch das hat mir super gut gefallen. Die Ärzte sind ausnahmslos alle richtig nett und wirklich SEHR bemüht, dass man als PJler nicht zu kurz kommt, viel machen und viel sehen darf.
Es gibt auch immer eine PJler Fortbildung montags und mir wurde erzählt, dass die eig immer ziemlich schlecht sind, aber in der Zeit in der ich da war, waren die wirklich gut und interessant gestaltet.
zusätzlich gab es Freitag Intensivvisite für alle PJ studenten beim Chefarzt der Kardio, die auch immer didaktisch sinnvoll gestaltet waren.
Während meiner Zeit hat der Chefarzt der Anästhesie ein Airwaymanagement Intensivkurs über 3 Tage insgesamt 12h angeboten, wo ALLE PJler an Puppen intubieren, bronchoskopieren etc durften.
Rückblickend muss ich sagen, dass ich das auf jeden Fall jedem weiterempfehlen kann der Interesse an Anästhesie hat und Lust hat in einem Team zu lernen :) Ich musste keine Botengänge erledigen oder sonstige nicht PJler Aufgaben machen. Auch der Winterberg ist mit zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten bemüht, den PJ unterricht sinnvoll zu gestalten.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
300

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.47