PJ-Tertial Innere in Universitaetsspital Basel (11/2018 bis 2/2019)

Station(en)
Med. 5.1, 6.1, 7.2, Kardiologische Kurzzeitklinik
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Tertia in der Inneren Medizin am Unispital Basel habe ich sehr genossen. Es ist alles sehr gut organisiert. Weiterhin hat man als Unterassistent am USB ein gutes Ansehen. Man wird quasi schon als Arzt behandelt und nicht für unnötige Aufgaben ausgenutzt. Ausserdem wurden wir sehr herzlich aufgenommen und man ist im Team grösstenteils per Du, was das Arbeiten sehr angenehm macht. Einziger Nachteil ist in erster Linie, dass man grundlegend eine 50-h Woche hat und häufig noch Überstunden macht (Meist jedoch aus eigener Verantwortung, Man wird dazu eher nicht genötigt).
Man wird schnell ins Team integriert, ist meist einem Assistenten und einem Oberarzt zugeordnet und kann eigene Patienten übernehmen (natürlich muss man schon sagen, was man will und was man sich zutraut; Es wird einem nicht alles "vorgekocht"). Das Patienten übernehmen beinhaltet dann die Aufnahme, die Vorstellung vor dem Oberarzt oder Chefarzt, die Besprechung der Therapie, die Vorstellung im Röntgen Rapport und das Visitieren und Anmelden von Untersuchungen, sowie das Briefe und Verlaufseinträge schreiben. Man kann zusätzlich das machen, worauf man Lust hat (auch in die Spezialabteilungen gehen und sich Untersuchungen anschauen). Fortbildung gibt es für alle Ärzte immer um 12:00 Uhr für ca. 40 min. Hier kommen OAs oder CAs aus anderen Abteilungen und dann werden anhand von Beispielpatienten verschiedene Krankheitsbilder besprochen. Ausserdem gibt es jeden Monat und Donnerstag eine Fortbildung für die Unterassistenten im Sinne eines Clinical Reasoning und einer fachfremden Fortbildung.

Auf der Kardiologischen Kurzzeitklinik läuft es etwas anderes als auf Station. Dort wird vom Unterassistent das EKG schreiben, sowie die Aufnahme von Patienten und das Vordokumentieren der selektiven Eintritte übernommen. Teilweise relativ viel Administration, aber man sieht auf der anderen Seite einen Haufen EKGs und bespricht diese mit dem Stationsarzt. Ausserdem kann man ins Echo gehen oder bei Interventionen zu schauen und bei den kardiologischen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Als Nachteil muss ich das Rotationssystem nennen. Es gibt zum einen die Stationen, auf denen so gut wie alles Internistische liegt, und dann gibt es Sonderrotationen: Notfall, Intensive Care Unit und die Kardiologische Kurzzeitklinik. Man muss sich jeden Monat neu auf eine Station seiner Wahl bewerben. Und dann wird gelost. So kann es dazu kommen, dass man sehr viel an Sonderrotationen mitnehmen kann oder man hat Pech und ist 4 Monate lang nur auf den Normalstationen. Letzteres ist in meinen Augen dann etwas schade. Ich würde es persönlich eher präferieren, wann jeder die Möglichkeit hätte einmal auf eine oder zwei Sonderrotationen zu rotieren.
Bewerbung
2 Jahre im Voraus. Über die Website des Unispitals direkt in der Medizin beworben. Aber auch kurzfristig möglich.
Beginn immer nur zum ersten des Monats möglich.
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Repetitorien
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
EKG
Tätigkeiten
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
EKGs
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Punktionen
Röntgenbesprechung
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
nach 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
1000

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
4
Lehre auf Station
2
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.60