PJ-Tertial Hämatologie/Onkologie in Universitaetsklinikum Leipzig (1/2019 bis 4/2019)

Station(en)
J1.2
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Meine Rotation auf der Station J1.2, der allgmein onkologisch-hämatologisch gemischten Station des UKLs hat mir die Innere Medizin näher gebracht und viele Basics, wie z.B. EKGs schreiben und auswerten, Untersuchungen durchführen und befunden, Braunülen und Blut legen auch unter widrigen Bedingungen, Portnadelwechsel zur Routine werden lassen. Man lernt hier ein breites Patientenkollektiv kennen und sieht viele onkologische und hämatologische Krankheitsbilder in den verschiedensten Stadien und mit vielen Begleiterkrankungen, sodass man auch andere internistische Fachrichtungen streift. Nach der Morgenbesprechung aller Inneren Abteilungen um 7:45 Uhr stehen einige Blutabnahmen und evt. Flexülen auf dem Plan. Um 8:30 Uhr ist Visite, jeden Tag kommt OA P. und Stationsärztin H., sowie die Assistenzärzte (meist 2-3 für ca. 34 Pat.), einmal wöchentlich (oder etwas seltener) findet Chefarztvisite statt (je einmal mit hämatol. Chef, einmal mit onkolog. Chef). Je nachdem, wie viele PJler/Famulanten gerade auf Station sind, ist es morgens ein Abwägen, ob man lieber zur Frühbesprechung oder zur Visite mitgehen möchte - manchmal wird es eng, beides machen zu können. Donnerstags ist mittags immer Röntgenbesprechung, da sollte man auf jeden Fall versuchen, hinzugehen, denn es werden interessante Befunde von Patienten, die man jeden Tag sieht, von Radiologen extra erklärt. Dann gibt es noch die verschiedensten Tumorboards, zu denen man bei Interesse und Zeit auch gehen darf. Nach der Visite nimmt man Patienten auf, ca. 3-6/Tag, d.h. Anamnese, körperl. Untersuchung und EKG, sowie Vorbefunde sammeln und alles ins Copra (das Patienteninformationssystem) eingeben. Am Ende übergibt man den Patienten dem dafür zuständigen Assistenzarzt und je nach dessen Zeit, Erfahrung und Lust bespricht er dann nochmal das Krankheitsbild mit dir und geht zu dem Patienten, leitet die notwendigen Untersuchungen ein. Ausserdem gibt es täglich noch entweder ZVKs oder KMPs zu machen, welche man vorbereitet, zuschauen darf und manchmal auch unter Anleitung selbst stechen kann. Insgesamt ist es ein lehrreiches Tertial, jedoch je nach PJler/Famulanten Anzahl auch arbeitsreich und manchmal fehlte mir die Zeit und Lust der Fachärzte differentialdiagnostisch und über das eigene Fachgebiet hinaus die Patienten zu besprechen.
Bewerbung
über Herrn Kullmann
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
EKGs
Punktionen
Blut abnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
3
Lehre auf Station
1
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.00